Am meisten Ansehen genießt der Arztberuf - und zwar mit großem Abstand gegenüber
anderen Berufen. 78 Prozent der Bevölkerung zählen ihn zu den Berufen, vor
denen sie besondere Achtung haben.
An zweiter Stelle steht der Beruf des Pfarrers (39 Prozent). Die Berufe des Hochschulprofessors (34 Prozent) und des Grundschullehrers (33 Prozent) rangieren an dritter und vierter Stelle der aktuellen Allensbacher Berufsprestige-Skala 2008.
In Deutschland beteiligen sich wieder mehr Menschen an Weiterbildung. Am Freitag wurden in Berlin die Ergebnisse einer Studie zum Weiterbildungsverhalten der Bevölkerung in Deutschland präsentiert. Die vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) in Auftrag gegebene Befragung zeigt, dass von 2003 bis 2006 die Beteiligung an Weiterbildungskursen von 41 auf 43 Prozent gestiegen ist.
Das Weiterbildungsstipendium für beruflich qualifizierte junge
Menschen wird noch attraktiver: Das Bundesministerium für Bildung und
Forschung erweitert das Spektrum in der Begabtenförderung und
fördert künftig auch ein Studium als Weiterbildung, sofern es
berufsbegleitend ist.
Im letzten Quartal 2007 haben sich die tariflichen Monatsgehälter der
Angestellten im Durchschnitt um 2,3% und die tariflichen Stundenlöhne
der Arbeiter um 2,9% erhöht. Damit hat sich der im dritten Quartal 2007
festgestellte deutliche Anstieg der Tarifverdienste fortgesetzt.
Die Promotionsstipendien der Begabtenförderungswerke sind noch
attraktiver: Erstmals seit dem Jahr 2001 gibt es eine Erhöhung.
Promovierende, die Stipendien von einem der elf Begabtenförderungswerke
bekommen, erhalten nun monatlich 1.050 Euro und damit rund 15 Prozent
mehr Fördermittel.
Was sind die Merkmale besonders attraktiver Arbeitgeber? Top-Studentinnen und ihre männlichen Kommilitonen sind sich uneins. Während Frauen vor allem Unternehmen bevorzugen, die ihre gesellschaftliche Verantwortung wahrnehmen, und die Identifikation mit den künftigen Kolleginnen und Kollegen als eines der wichtigsten Kriterien [...]
Der Hochschulstandort Karlsruhe ist um einen innovativen und zukunftsorientierten Fachbereich reicher. Seit dem 16.11.07 bietet die SRH in ihrem Studienzentrum Studiengänge in verschiedenen Gesundheitsberufen an. Damit reagiert sie auf gestiegene Anforderungen an nichtärztliche Berufe im Gesundheitswesen.
Gesunde Mitarbeiter sind in Zeiten verschärften Wettbewerbs eine der
Grundvoraussetzungen für dynamische Innovation, steigende Produktivität
und die Sicherung der Marktposition. Viele Betriebe sehen Betriebliches
Gesundheitsmanagement als nicht zu unterschätzenden Wettbewerbsfaktor.
Im Gesundheitsmarkt ändern sich die Vorzeichen! Während früher in erster Linie medizinisch qualifiziertes Personal benötigt wurde, das sich auf die Aufgaben des Kurierens und der Prävention konzentriert hat, suchen Einrichtungen des Gesundheits- und Sozialwesens heute mehr und mehr Personal mit Managementkompetenzen,
Die Bundesländer haben zuletzt einige bildungspolitische Hausaufgaben gemacht, müssen in Sachen Personalplanung allerdings nachsitzen. Dies folgt aus dem Bildungsmonitor 2007 des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW).
Fachkräfte in Pflege- und Gesundheitsberufen, die für mindestens einen
Monat an einer Einrichtung im Ausland hospitieren möchten, können sich für
die Teilnahme am Internationalen Hospitationsprogramm Pflege und
Gesundheit der Robert Bosch Stiftung bewerben.
Mit seinen Hochschulen, den zahlreichen Forschungseinrichtungen, einer gut ausgebauten Gesundheitsversorgung und einer wachsenden Gesundheitswirtschaft verfügen Köln und die Region bereits heute über exzellente Kompetenzen und Ausbaupotentiale im Bereich der medizinischen Spitzenforschung.