Mittels Ultraschall lässt sich eine gefährliche
Gefäßerkrankung am Kopf jetzt sicher, schmerzfrei und schonend diagnostizieren:
Riesenzellarteriitis. Unbehandelt drohen Betroffene zu erblinden. Bislang
konnte nur eine Operation den Verdacht bestätigen. Neueste Ultraschallverfahren
ersetzen jetzt diesen Eingriff. Über die Vorteile der sonografischen Diagnose
für diese und andere Gefäßerkrankungen berichteten Experten der Deutschen
Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin (DEGUM) heute im Rahmen eines
Pressegesprächs in Hamburg.
Mit dem Vorschlag, gesetzlichen Krankenkassen einen eigenen Etat für
Forschung und Entwicklung innovativer Versorgungskonzepte einzuräumen, ist das Beratungsunternehmen Hildebrandt GesundheitsConsult (HGC) an die
Öffentlichkeit getreten. „Am 31. Dezember 2008 wird die Anschubfinanzierung für die so
genannte Integrierte Versorgung (IV) endgültig auslaufen, damit ist den Kassen die
Möglichkeit genommen, für neue Kooperationsprojekte mit Krankenhäusern und Ärzten über
Investitionsgelder zu verfügen“, begründete HGC-Geschäftsführer Helmut Hildebrandt am
Dienstag in Berlin seinen Vorschlag.
Wissenschaftler des Fraunhofer Instituts für biomedizinische Technik
(IBMT) haben eine Fernsteuerung für Kameras entwickelt, die zur
Spiegelung der
Speiseröhre und des Magens dienen. Zwar ermöglichen Kleinstkameras in
Pillengröße heute Aufnahmen aus dem Inneren des Körpers. Ihre schlechte
Navigierbarkeit setzte dem Einsatzspektrum bisher allerdings Grenzen.
Das neue Steuersystem auf Magnetbasis ermöglicht hingegen eine gezielte
Lenkung.
Im Rahmen des vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie
(BMWi) geförderten Vorhabens "Partnership for the Heart" (PfH) wurde
die weltweit größte klinische Studie gestartet, die erstmalig neben dem
medizinischen auch den gesundheitsökonomischen Nutzen von Telemedizin
nachweisen will.
Bundesforschungsministerin Annette Schavan startete am Dienstag den mit rund 40
Millionen Euro ausgestatteten bundesweiten Wettbewerb „Gesundheitsregionen der
Zukunft“. Er soll die Akteure aus Forschung, Entwicklung und Gesundheitsversorgung
einer Region zusammenführen und zur Profilbildung von Gesundheitsregionen beitragen.
Eine dünne Schicht Elektronik über einer haarfeinen Platte, die gerade einmal acht mal acht Millimeter groß ist, und aus der hundert feine und spitze Nadeln nach unten heraus ragen – so könnte in wenigen Jahren die Schnittstelle aussehen, über die Menschen eine Prothese fast so gut wie eine normale Hand oder ein gesundes Bein bewegen.
Mit dem neuen internationalen Forschungsfonds in Deutschland
(Research in Germany Award) werden künftig weltweit führende und im
Ausland tätige Forscherinnen und Forscher aller Disziplinen
ausgezeichnet. Die vom Bundesministerium für Bildung und Forschung
gestiftete und von der Alexander von Humboldt-Stiftung [...]
Zelllabore sind in Forschung und
Industrie häufig anzutreffen. In solchen Labors wachsen Zellen im Reagenzglas
heran und vermehren sich. Ein Zelllabor in Kombination mit einem Hochintensitätslaser
ist jedoch ein Novum. Mit zwei solchen Lasersystemen werden an der Universität
Jena Teilchen beschleunigt.
Was kann ein Krankenhaus von Toyota, Singapore Airlines oder der Hotelkette Ritz-Carlton lernen, um die eigenen Position zu verbessern? Warum beträgt die durchschnittliche Verweildauer im Krankenhaus in Deutschland acht, in den USA aber nur 4,5 Tage?
Bundesforschungsministerin Annette Schavan hat am Mittwoch in Berlin
einen wichtigen Wegweiser für die künftige Ausrichtung der
medizinischen Forschung in Deutschland vorgestellt - den
Experten-Bericht Roadmap Gesundheitsforschung.
Wissenschaftler vom TU-Institut für Konstruktion, Mikro- und Medizintechnik, Fachgebiet Mikro- und Feingeräte, entwickelten einen neuartigen 3D-Zytometer zur Messung und Analyse einer medizinischen Probenlösung. Unter anderem versetzt die Anordnung der empfindlichen Bauelemente dem Probenstrom [...]
Die amerikanische Arzneimittelzulassungsbehörde FDA (Food and Drug Administration) erteilte jetzt Siemens und dem Memorial Sloan-Kettering Cancer Center in den USA die Genehmigung für den Beginn einer klinischen Studie (Phase I) mit dem Forschungs-Biomarker FLT ([F-18]3'-Fluor-3'-desoxythymidin).