Die
Gesprächspsychotherapie soll auch künftig nicht als Leistung der Gesetzlichen
Krankenversicherung (GKV) angewandt werden können. Das hat der Gemeinsame
Bundesausschuss (G-BA) am Donnerstag beschlossen und damit eine entsprechende
Entscheidung aus dem Jahr 2006 bekräftigt. Wirksamkeit und Nutzen der
Gesprächspsychotherapie seien für die Behandlung der wichtigsten psychischen
Erkrankungen nicht in der ausreichenden Breite bislang wissenschaftlich belegt.
18.04.2008
Quelle: Institut der deutschen Wirtschaft Köln
Deutsche Kliniken haben im vergangenen Jahrzehnt fast 70.000 Betten
abgebaut und im Pflegedienst etwa 42.000 Stellen gestrichen. Viele Menschen
bangen daher um den Umfang und die Qualität der medizinischen Versorgung. Ein
genauer Blick auf die Zahlen zeigt aber: Diese Angst ist unbegründet.
Trotz immenser Investitionen in den Krankenhausbereich ist das allgemeine Image der deutschen Krankenhäuser heute nicht besser als vor 37 Jahren. 44 Prozent der Bevölkerung haben einen guten Eindruck, 39 Prozent einen ambivalenten, und 11 Prozent haben keinen guten Eindruck von den Krankenhäusern in Deutschland.
Aufgrund der großen Nachfrage haben die Malteser ihre
Patientenverfügung zum vierten Mal neu aufgelegt. Interessenten können
die 20-seitige Broschüre bei der Malteser Trägergesellschaft anfordern.
Auf der Internetseite steht sie
auch zum kostenlosen Download bereit.
"Wenn Leistungen aus den Krankenhäusern in die Praxen der
niedergelassenen Ärzte verlagert werden, dann darf das nicht zum
Nulltarif geschehen. Es kann nicht sein, dass Krankenhäuser seit Jahren
schon ihre Budgets auf Kosten der ambulanten Versorgung schonen. Diese
Verlagerungseffekte müssen bei der anstehenden Honorarreform unbedingt
berücksichtigt werden." Das hat in Berlin Dr. Andreas Köhler
erklärt.
Salenus erstellt bis Ende März ein Gutachten zum Hilfsmittelmarkt, dass für alle Marktteilnehmer, Krankenkassen und Kreditinstitute entscheidende Fakten und Hintergründe liefern wird, um die Konsequenzen des Gesetzes zur Stärkung des Wettbewerbs richtig zu beurteilen.
Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt hat ausgewählt, in welchen Regionen Pilot-Pflegestützpunkte eingerichtet werden. Mit der jetzt getroffenen Entscheidung ist im Rahmen des
Modellvorhabens des Bundesministeriums für Gesundheit zu
„Pflegestützpunkten und Pflegeberatern“ in jedem Land ein
Pilot-Stützpunkt geplant.
Die Zielsetzung des Projekts besteht darin,
modellhaft in allen Bundesländern Pflegestützpunkte und Pflegeberatung
zu erproben. Der Aufbau der Pilot-Pflegestützpunkte wird mit einer
Projektförderung von 30.000 Euro je Stützpunkt unterstützt.
Startschuss für Partikeltherapiezentrum des Universitätsklinikums Schleswig-Holstein.
Größtes öffentlich-privates Partnerschaftsprojekt im deutschen Gesundheitswesen
Das Universitätsklinikum Schleswig-Holstein (UK S-H) hat ein
Bieterkonsortium aus Siemens, Bilfinger Berger und HSG Technischer Service mit
Bau und Betrieb des ersten Zentrums für Partikeltherapie (PTZ) in
Norddeutschland beauftragt.
Vor dem Hintergrund der Veröffentlichung des "Krankenhaus Rating
Report 2008" durch das Rheinisch-Westfälische Institut für
Wirtschaftsforschung (RWI) und zur Diskussion um das von Prof. Dr. Bert
Rürup im Auftrag des Bundesministeriums für Gesundheit (BMG) aktuell
erstellte Gutachten erklärt der Hauptgeschäftsführer der Deutschen
Krankenhausgesellschaft (DKG), Georg Baum:
Die Vereinigung der kommunalen Arbeitgeberverbände (VKA) hat in den
Tarifverhandlungen für Ärzte an kommunalen Krankenhäusern ein Angebot
vorgelegt. „Das vorgelegte Angebot enthält deutliche
Entgeltsteigerungen bei gleichzeitiger Erhöhung der Arbeitszeit – und
das, nachdem die Ärzte in 2006 bereits eine überproportionale
Einkommenssteigerung erfahren haben“, so Joachim Finklenburg,
VKA-Verhandlungsführer in der Tarifrunde mit dem Marburger Bund. Die
Ärztegehälter sollen im Gleichklang mit den Gehältern der Pflegekräfte
steigen. „Krankenhausarbeit ist Teamarbeit“, betont Finklenburg.
Der Deutsche Bundestag hat heute das Gesetz zur strukturellen Weiterentwicklung der Pflegeversicherung beschlossen. Dazu erklärt Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt: „Die
Reform der Pflegeversicherung ist eine gute Reform für Pflegebedürftige, Angehörige und Pflegekräfte.
Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt und der saarländische
Sozialminister Josef Hecken haben heute in St. Wendel den künftigen
Pilot-Pflegestützpunkt besucht. Ulla Schmidt: „Pflegebedürftige
Menschen und ihre Angehörigen haben Anspruch auf umfassende und
unabhängige Information, und zügige Entscheidungen über die Leistungen.