"Im
hohen Alter selbstständig sein - mit intelligenter Technik wird dies für immer
mehr Menschen möglich", sagte der parlamentarische Staatssekretär im
Bundesministerium für Bildung und Forschung am Donnerstag in Berlin zum
Start der neuen Fördermaßnahme "Altersgerechte Assistenzsysteme für ein
gesundes und unabhängiges Leben".
Nach der Reform ist vor der Reform – das gilt auch für die Pflegeversicherung. Die Radikalität des demographischen Wandels
erfordert von den gesellschaftlichen Gestaltern Mut für einen
weitergehenden Kurswechsel im Altenhilfesystem! Die soziale
Infrastruktur für die Stützung und Versorgung von Menschen, die auf
Hilfe angewiesen sind, muss in der Hand lokaler
Verantwortungsgemeinschaften liegen und darf nicht das Ergebnis
spekulativer Investition sein.
Ob ein Schwindelanfall, Demenz oder schlicht eine Teppichkante die Ursache sind
- jeder zweite Bewohner eines Pflegeheims fällt ein bis drei Mal pro Jahr. Zu
den schwersten Folgen gehören Knochenbrüche im Bereich der Hüfte, zum Beispiel
Schenkelhalsbrüche.
Für die rund 20 Millionen Rentnerinnen und Rentner gibt es zum 1. Juli
2008 mehr Geld. Ihre Renten erhöhen sich um 1,1 Prozent. Die
Rentensteigerung wird ohne Beitragserhöhungen und auch ohne höhere
Steuerzuschüsse des Bundes finanziert.
Wie können ältere Menschen trotz altersbedingter Handicaps weiter aktiv am Leben teilnehmen? Der Entwicklung entsprechender technischer Hilfsmittel widmet sich in Bayern der neue Forschungsverbund "FitForAge". Mit dabei ist der Lehrstuhl für Technische Informatik (Robotik und Telematik) der Universität Würzburg.
Für seine ungewöhnliche Doktorarbeit "Sterben im Hospiz. Der Alltag in einer alternativen Pflegeeinrichtung" wird Dr. rer. pol. Stephan Dreßke mit dem Georg-Forster-Preis ausgezeichnet.
Aufgrund des demografischen Wandels müssen sich die Unternehmen auf immer mehr ältere Beschäftigte einstellen. Befürchtungen, die Belegschaften könnten damit weniger tatkräftig werden, sind allerdings unbegründet. Denn laut einer repräsentativen Bevölkerungsbefragung...
Unter dem Motto „Das hilfreiche Alter hilfreicher machen" will die Stiftung dazu beitragen, die drohenden Folgen der demografischen Entwicklung abzumildern, indem das freiwillige Engagement älterer Menschen gefördert und gezielt für die Schwächsten der Gesellschaft, hilfe- und pflegebedürftige ältere Menschen, eingesetzt wird.
Die Zahl der älteren Erwerbspersonen nimmt stetig zu, ihre Beschäftigungsquote steigt, während die Arbeitslosenrate der über 50-Jährigen sinkt. Das ist erfreulich. Zugleich ist ein Großteil der Betriebe in Deutschland auf den Alterswandel ihrer Belegschaften nur schlecht vorbereitet. Es besteht ein erheblicher Handlungsbedarf.
Bei der
Lebenserwartung in Deutschland gibt es zwischen den Bundesländern deutliche
Unterschiede. Die Spanne zwischen dem Land mit der höchsten und
demjenigen mit der niedrigsten Lebenserwartung beträgt für im Zeitraum
2004/2006 geborene Jungen 3,5 und für Mädchen 2,3 Jahre.
In einem BMBF-geförderten Forschungsprojekt zu
Wohnformen kooperieren die Fachhochschule Erfurt, die Fachhochschule
für Technik und Wirtschaft Berlin sowie die Universität Leipzig mit
Erfurter und Berliner Wohnungs(bau)genossenschaften.
Demenzkranke brauchen neue Wohnformen und Pflegekonzepte, die die spezifischen Bedürfnisse der Betroffenen und deren Angehöriger stärker berücksichtigen – das ist eine wesentliche Forderung des Ersten Norddeutschen Wohn-Pflege-Tags, der im Albertinen-Haus in Hamburg-Schnelsen stattfindet.