Samstag, 22. November 2008
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Themen-History ist ausgeschaltet: Stressfaktor Job - Vielen Arbeitnehmern fehlt Ausgleich zum Berufsalltag
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Andreas P. Im Beitrag wird nach meiner Meinung der "best case" beschrieben, wie ein Arbeitgeber seine Arbeitnehmer (als Ressource) "motivieren und gesund halten" kann.



Auch die Bekundungen unseres Arbeitsministers, dass doch bitte auch ältere AN stärker ins Arbeitsleben zu integrieren sind, zeigen in eine ähnliche Richtung. Zu finden in "Die Initiative 50plus" unter: http://www.bmas.bund.de/BMAS/Navigation/Presse/nachrichten,did=145082.html



Doch handelt es sich hier nicht um Investitionen des Arbeitgebers? Schon, aber da tut sich doch unser Management hier zulande sehr schwer, oder etwa nicht? Manchmal habe ich den Eindruck, dass Investitionsvorhaben nur noch vom Ausland kommen, die so genannten "Heuschrecken" – diese würden gerne bei uns investieren!



Zum "Investitionsstau" kommt meist noch die "Angst vor neuen Ideen und Innovationen" hinzu. Renditeoptimierung reicht meist. Ob da Arbeitnehmer auf der Strecke bleiben oder nicht, dass ist im Moment noch nicht auf der Agenda.



Deshalb halte ich diesen Beitrag für eine ehrenswerte Vision, aber weit entfernt von der Realität und den tatsächlichen Interessen
Jörg Hahn In diesem Thread wird dieser Artikel/Beitrag diskutiert: Stressfaktor Job - Vielen Arbeitnehmern fehlt Ausgleich zum Berufsalltag



Der Beitrag ist hervorragend und entspricht genau meinem Verständnis von unternehmerischer Verantwortung in der Gesundheitsförderung in Betrieben.



Obwohl Unternehmen von allen Seiten (Gesundheitszirkeln, BG´s, Krankenkassen etc. ) Informationen über die Notwendigkeit betrieblicher Gesundheitsfürsorge bzw. Gesundheitsbildung erhalten, wird dieses Thema leider oft wie ein Stiefkind behandelt.



Meine Erfahrungen sind, dass häufig das Verhältnis von Kosten-Nutzen präventiver Maßnahmen nicht gesehen werden will. Firmen unterliegen ebenfalls dem gesellschaftlichen Wandel. Es ist immer noch zu beobachten, dass an alten Strukturen und Gewohnheiten festgehalten wird (z. B. mit wenig Mitteln einen maximalen Gewinn erzielen).



Zukünftig werden immer weniger Arbeitnehmer für die Sicherung unserer sozialen Systeme verantwortlich sein. Auch wenn sie krank sind?



Langfristig wird die Rechnung nicht aufgehen können. Für uns ergibt sich dadurch die reelle Chance, ein großes Feld zu bearbeiten.



Mit freundlichen Grüßen



Jörg Hahn
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