Guenter Steffen
|
Nachvollziehbare Forderungen der Krankenhausmitarbeiter verschärfen die katastrophale Erlössituation - 15/03/2008 16:28
In diesem Thread wird dieser Artikel/Beitrag diskutiert: Nachvollziehbare Forderungen der Krankenhausmitarbeiter verschärfen die katastrophale Erlössituation
Der Rutsch in die Verlustzone und Entstehung immer größer werdender Finanzlöcher in den Krankenhäusern ist nur aufzuhalten, wenn alle Wirtschaftlichkeitsreserven beseitigt und ein Teil der Tariferhöhungen für die Beschäftigten durch jährliche Beitragssatzerhöhungen in der GKV ausgeglichen werden. Zur Beseitigung für nicht notwendig anfallende Betriebskosten ist heute mehr denn je Voraussetzung, dass die Länder den Investitionsstau auflösen und die erfoderlichen Finanzmittel zur Verfügung stellen. Der gesetzliche Rechtsanspruch der Krankenhäuser ist unumstritten. Mir ist klar, weitere Beitragssatzsteigerungen in der GKV sind den Beitragszahlern nun wirklich nicht mehr zuzumuten. Dann allerdings müssen die Politiker endlich den Mut aufbringen, eine Gesundheitsreform in Kraft zu setzen, die den Namen verdient. Mir leuchtet nicht ein, warum nicht eine erheblich abgespreckte Krankenversicherung für alle auf den Weg gebracht wird und so auf Dauer eine Grundabsicherung qualitätsorientierter ambulanter und stationärer Diagnostik und Therapie(Wegfall der Zwei-Klassen-Medizin) für Jedermann geschaffen wird. Die vielen versicherungsfremden Leistungen, die nicht unmittelbar zur Gesundung kranker Menschen gehören, würden sich in den Beitragspauschalbeträgen nach Einkommenshöhe bis zu 120 Ts Euro jährlich gegenüber heutiger Belastungen sehr positiv auswirken.
|