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Forderungen auf dem Rücken von Kranken - 12/04/2006 15:11 Kommentar von Georg Baum, Hauptgeschäftsführer der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG)

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„Die Fortsetzung der Streikaktionen des Marburger Bundes ist in jeder Hinsicht unverantwortlich. Zunehmend mehr Patienten erleiden physische und psychische Schäden durch den Ausstand. Genauso unverantwortlich sind die wirtschaftlichen Schäden für die Kliniken durch die Erlösausfälle. Konkrete Analysen des Forderungspakets in einzelnen Krankenhäusern ergeben ärztliche Personalkostensteigerungen von weit über 30 Prozent, zum Teil sogar über 50 Prozent.

Keine Berufsgruppe hat in diesen schwierigen Zeiten, in denen Rentner über mehrere Jahre Nullrunden zu verkraften haben und in denen sich die verteilbaren Zuwächse in einer äußerst bescheidenen Größenordnung bewegen, die Legitimation, solche Forderungen zu stellen und diese auf dem Rücken von Kranken, der übrigen Beschäftigtengruppen in den Krankenhäusern und zu Lasten der Sozialsysteme durchzusetzen. Diesem Streik fehlt jegliche Legitimation. Mittelwertorientierte Kompromisse scheiden angesichts der hoffnungslos überzogenen Forderung aus.
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Vielleicht sollte beispielswiese die Abrechungstrennung zwischen Ambulant und Stationär aufgelöst werden, dann kommt das Geld auch bei denen an, die es verdient haben...
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Forderungen auf dem Rücken von Kranken
Wolfgang Steiger 12/04/2006 15:11
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