Marburger Bund
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Ärzte zeigen Arbeitgebern die rote Karte für Lohndumping - 20/07/2006 10:13
Die sture Haltung der Arbeitgeber hat am gestrigen Dienstag (18. Juli) zum Abbruch der Tarifverhandlungen zwischen Marburger Bund (MB) und Vereinigung kommunaler Arbeitgeberverbände (VKA) geführt. Damit wurde eine beispiellose Trotzreaktion der Ärztinnen und Ärzte an den kommunalen Krankenhäusern ausgelöst.
Am heutigen Mittwoch (19. Juli) hat die am 26. Juni begonnene Streikwelle an kommunalen Krankenhäusern einen neuen Höchststand erreicht. Rund 14.500 Ärztinnen und Ärzte haben heute in neun Bundesländern und 121 Städten ihre Arbeit niedergelegt.
Mit der massiven Streikverschärfung zeigen die Ärzte den Arbeitgebern die rote Karte für die geplante Absenkung der Gehälter. Nach dem Willen der VKA soll beispielsweise ein junger Assistenzarzt bereits im ersten Berufsjahr monatlich 460 Euro weniger verdienen als er heute nach Bundes-Angestelltentarifvertrag erhält. Die Mediziner und der Marburger Bund werden nicht zulassen, dass es den Billigarzt zum Spartarif gibt. Gute Leistung muss gut bezahlt werden.
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