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Demografie: Wir haben ein Erkenntnisproblem, nicht nur ein Umsetzungsproblem - 01/04/2008 10:52 In diesem Thread wird dieser Artikel/Beitrag diskutiert: Demografie: Wir haben ein Erkenntnisproblem, nicht nur ein Umsetzungsproblem

Die Aussage "Wir haben ein Erkenntnisproblem, nicht nur ein Umsetzungsproblem" will ich einfach einmal zustimmen, aber auch ein paar Kommentare loswerden:

1. Sorgen die Deutschen in ausreichendem Maße für ihre private Altersvorsorge vor?
Na klar, schaue einfach mal auf deinen Gehaltsscheck, soviel hat noch nie jemand in unserer Gesellschaft für Rente und Gesundheit bezahlt. Im Gegenzug werden die Leistungen immer weiter zurückgefahren, ist ja auch gar nicht anderes machbar und was in 30 Jahren ist will ich mir da noch gar nicht vorstellen...

2. Mit dem Sparen ist das ja auch so eine Sache: Mit welchem Geld soll den noch was angespart werden und wenn du ein wenig beiseite hast und kommst in Hartz 4, ist es ja eh wieder weg. Die Damen und Herren die mehr verdienen, haben ja sogar noch den Spitzensteuersatz gesenkt bekommen. Dennoch bin ich auch der Meinung, dass der Betrag ab wann der Spitzensteuersatz gezahlt wird def. angepasst bzw. angehoben werden muss.

3. Also keine Alternative zu Immobilien?
Doch Gold, der Kurs war noch nie so hoch wie heute. Zeigt m.M.n. auch wie das Vertrauen ist. Zu Immobilien fällt mir leider auch immer die ehemalige Sachsen-LB ein, und die Zeche zahlt der Steuerzahler, also wir...

4. Das heißt, sie sehen keine so rosige Zukunft für den Wirtschaftsstandort Deutschland?
Gute Ansicht von Herrn Walter. Sehen wir das nicht ständig bei den Polit-Diskussionen: ein Schritt vor und zwei zurück. Am schlimmsten finde ich persönlich ja, dass es bei uns in Deutschland Menschen gibt, die Stundenlöhne erhalten wo andere sich ein Bier für kaufen und das noch staatlich angeordnet und finanziert (Kombilohn) bei hoher Inflation (die "kalte Steuer-Progression" einmal vernachlässigt).

Natürlich sind meine Aussagen überspitzt und ich möchte auch nicht alles schwarz malen, doch die rosarote Traumbrille sollte langsam der Realität weichen und es ist an der Zeit, mehr zu unternehmen als nur Stimmenfang für die nächste Wahl, wobei wir hier ja auch über Grenzen der Demokratie sprechen könnten. Thema "Mehrheit entscheidet" - übertrieben formuliert: die Alten bestimmen was die Jungen machen (zahlen) dürfen.

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Demografie: Wir haben ein Erkenntnisproblem, nicht nur ein Umsetzungsproblem
Andreas P. 01/04/2008 10:52
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