Bei der
Lebenserwartung in Deutschland gibt es zwischen den Bundesländern deutliche
Unterschiede. Die Spanne zwischen dem Land mit der höchsten und
demjenigen mit der niedrigsten Lebenserwartung beträgt für im Zeitraum
2004/2006 geborene Jungen 3,5 und für Mädchen 2,3 Jahre.
In einem BMBF-geförderten Forschungsprojekt zu
Wohnformen kooperieren die Fachhochschule Erfurt, die Fachhochschule
für Technik und Wirtschaft Berlin sowie die Universität Leipzig mit
Erfurter und Berliner Wohnungs(bau)genossenschaften.
Demenzkranke brauchen neue Wohnformen und Pflegekonzepte, die die spezifischen Bedürfnisse der Betroffenen und deren Angehöriger stärker berücksichtigen – das ist eine wesentliche Forderung des Ersten Norddeutschen Wohn-Pflege-Tags, der im Albertinen-Haus in Hamburg-Schnelsen stattfindet.
"Aus dem von Bundesministerin von der Leyen, in Auftrag gegebenen Gutachten sind viele positive Schlüsse zu ziehen. Aufschlussreich wird unter anderem auch auf den Tourismus verwiesen. Wenn sich die Branche auf die ausgewiesenen Trends konzentriert, dann wird deutlich: Die Senioren sind der Zukunftsmarkt in Deutschland."
Heft 125 aus der Reihe "Forschungen" des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung und des Bundesamtes für Bauwesen und Raumordnung (BBR) erschienen. Angesichts der demographischen Entwicklung und deren Wirkung auf die Sozialsysteme hat die private Altersvorsorge nach wie vor einen hohen Stellenwert.
Ältere (ab 60 Jahren) verfügen über einen beachtlichen Anteil der Kaufkraft. Ihre Ausgaben betragen mit 316 Milliarden Euro jährlich fast ein Drittel der Gesamtausgaben für den privaten Konsum. Dieser Anteil wird bis 2050 nach der DIW-Studie auf 386 Milliarden Euro steigen. Das sind über 41 Prozent der Gesamtausgaben.
Egal, ob im privaten oder öffentlichen Bereich, das Thema Sexualität scheint heute allgegenwärtig. Doch diese Dauerpräsenz ist nicht nach jedermanns Geschmack. Laut einer GfK-Umfrage findet jeder zweite Bundesbürger ab 16 Jahren (50,8%), dass Erotik und Sexualität heutzutage viel zu viel Bedeutung beigemessen wird.
"fit für 100" ist ein Seniorensportprojekt, das speziell auf die Gruppe der Menschen des vierten Lebensalters (80+) ausgerichtet ist. Das Trainingsprogramm soll vor allem Menschen in ambulanter oder stationärer Betreuung helfen, ihre körperlichen Fähigkeiten und ihre Selbstständigkeit so weit wie möglich zu erhalten oder wiederzugewinnen.
Das Kuratorium Deutsche Altershilfe begrüßt, dass das Zweite Deutsche Fernsehen in dieser Woche mit seiner Doku-Fiction "Aufstand der Alten" samt Begleitprogramm den demografischen Wandel und damit die Zukunft des Alters in Deutschland in den Mittelpunkt seines Programms rückt.
In Zukunft wird der Anteil älterer Menschen in der deutschen Bevölkerung stetig größer. Dank des medizinischen Fortschritts leben wir immer länger. Und weil wir immer weniger an „einfachen“, früher tödlichen Infektionskrankheiten sterben, erkranken immer mehr Menschen an chronischen Zerfallserscheinungen wie der Alzheimerschen Krankheit.
Wenn ein naher Angehöriger zum Pflegefall wird, wäre jeder zweite Bundesbürger (51,9%) bereit, die notwendige Pflege bei sich zu Hause selbst zu übernehmen. Das ergab jetzt eine repräsentative Umfrage. Weitere 12,3 Prozent der Deutschen wären nur unter bestimmten Umständen bereit, in den eigenen vier Wänden zu pflegen.
Heute wurde das Projekt Initiative Demenzversorgung in der Allgemeinmedizin (IDA) in Nürnberg vorgestellt. Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt diskutierte mit den Projektbeteiligten über die Möglichkeiten, die Betreuung der Menschen mit Demenz weiter zu verbessern.