Um die Karrierechancen von Frauen in den Neurowissenschaften zu
verbessern, fördert das Bundesministerium für Bildung und Forschung
(BMBF) herausragende Nachwuchswissenschaftlerinnen. Aus über 70
Bewerbungen hat ein internationales Gutachtergremium jetzt fünf
Wissenschaftlerinnen ausgewählt.
Von Abschlussprüferaufsichtsgesetz bis zum Zweiundzwanzigsten Gesetz
zur Änderung des Bundesausbildungsförderungsgesetzes - auf der Website
des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales finden Sie nun in
überarbeiteter Fassung die wichtigsten Gesetze und Verordnungen zum
Thema, alphabetisch und nach ihrem amtlichen Namen sortiert. Sie haben
außerdem die Möglichkeit, ein Gesetz oder eine Verordnung über die
Schlagwortsuche innerhalb dieser Kategorie zu finden.
Steria baut seine Aktivitäten auf dem Weg zu einem global aufgestellten
Unternehmen weiter aus. In Chennai (Indien) startete Steria am 18. Juni
seine eigene Akademie. Der Eröffnungslehrgang der neuen Leadership
School zum Erwerb des „Certificate of Global Business Leadership” wird
in Zusammenarbeit mit U21Global, der weltweit aktiven
Online-Hochschule, angeboten.
Im Ausland Lösungen finden und Kompetenzen erweitern: Internationales
Hospitationsprogramm Pflege und Gesundheit wurde bis Juli 2010 verlängert.
"Profitieren Sie vom fachlichen Austausch mit Kollegen im Ausland" mit
diesem Slogan geht das erfolgreiche Internationale Hospitationsprogramm
Pflege und Gesundheit der Robert Bosch Stiftung im Juli 2008 in die
inzwischen vierte Programmphase.
"Noch immer gibt es zu viele Jugendliche und junge Erwachsene, die aus eigener Kraft den Weg von der Schule in eine Ausbildung nicht schaffen und unsere Unterstützung benötigen", sagte der Parlamentarische Staatssekretär Andreas Storm anlässlich der Präsentation und des Starts des Programms. Ein wichtiger Baustein der Qualifizierungsinitiative ist das Programm
"Perspektive Berufsabschluss", das vom Bundesministerium für Bildung
und Forschung von 2008 bis 2012 mit insgesamt 35 Millionen Euro
gefördert wird.
Europa ist mit einem weltweiten Wettbewerb um die besten Talente
konfrontiert. Unter dem Motto „Bessere Karrieremöglichkeiten und mehr
Mobilität: eine europäische Partnerschaft für die Forscher“ hat die
EU-Kommission deshalb eine neue Partnerschaft mit den Mitgliedstaaten
vorgeschlagen. Damit will sie sicherstellen, dass auch in Zukunft
genügend Forschungspersonal zur Verfügung steht, um zu einer
wissensgestützten europäischen Wirtschaft beitragen zu können.
Von allen deutschen Bundesländern hat Berlin im
Wintersemester 2006/2007 mit 27 600 den höchsten Wanderungsgewinn an
Studierenden aufgewiesen, gefolgt von Hamburg mit 18 300 Studierenden.
Wie das Statistische Bundesamt weiter mitteilt, waren unter
den Flächenländern Nordrhein-Westfalen (+ 12 700), Rheinland-Pfalz (+
10 300), Bayern (+ 6 500), Sachsen (+ 3 700) und Hessen
(+ 900) die Wanderungsgewinner.
Im Streit um die Anerkennung der
„Arzt im Praktikum"-Phase (AiP) als einschlägige Berufserfahrung
wurde vor dem Landesarbeitsgericht Sachsen-Anhalt in zweiter Instanz einen wichtigen
juristischen Erfolg errungen. Die AiP-Zeit eines klagenden Assistenzarztes der
Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg muss im Sinne des Tarifvertrages für
die Universitätsärzte (TV-Ärzte TdL, §16) als Berufserfahrung anerkannt und bei
der Vergütung entsprechend berücksichtigt werden (AZ 9 sa 475/07 E).
Die Medizinermesse des Marburger Bundes (MB), die am 4. und 5. Oktober 2008 in Berlin stattfinden wird, trifft auf große Begeisterung bei Teilnehmern und Ausstellern. Seit der Freischaltung der Internetseite www.DocSteps.de Anfang Mai 2008 haben sich bereits über 200 medizinische Nachwuchskräfte für den Kongress zur Karriereplanung angemeldet.
Am meisten Ansehen genießt der Arztberuf - und zwar mit großem Abstand gegenüber
anderen Berufen. 78 Prozent der Bevölkerung zählen ihn zu den Berufen, vor
denen sie besondere Achtung haben.
An zweiter Stelle steht der Beruf des Pfarrers (39 Prozent). Die Berufe des Hochschulprofessors (34 Prozent) und des Grundschullehrers (33 Prozent) rangieren an dritter und vierter Stelle der aktuellen Allensbacher Berufsprestige-Skala 2008.
In Deutschland beteiligen sich wieder mehr Menschen an Weiterbildung. Am Freitag wurden in Berlin die Ergebnisse einer Studie zum Weiterbildungsverhalten der Bevölkerung in Deutschland präsentiert. Die vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) in Auftrag gegebene Befragung zeigt, dass von 2003 bis 2006 die Beteiligung an Weiterbildungskursen von 41 auf 43 Prozent gestiegen ist.
Das Weiterbildungsstipendium für beruflich qualifizierte junge
Menschen wird noch attraktiver: Das Bundesministerium für Bildung und
Forschung erweitert das Spektrum in der Begabtenförderung und
fördert künftig auch ein Studium als Weiterbildung, sofern es
berufsbegleitend ist.