26.07.2006
Quelle: Dr. W. George
Die Zeiten in denen der Arzt seine Entscheidungen über den Kopf des Patienten hinweg traf, sollten der Vergangenheit angehören. Anstelle dessen stehen die letzten drei Jahrzehnte unter dem Eindruck einer partnerschaftlichen Zusammenarbeit, in welcher Entscheidungen und Vorgehensweisen gemeinsam, dialogisch gefunden und verantwortet werden.
Bei genauerer Beobachtung indes offenbart sich, dass auch diese "dyadische Beziehung" stärkeren Relativierungen ausgesetzt ist, als dies zu vermuten wäre. Nur im Trialog, der Erweiterung des Dialoges um die Perspektive des Angehörigen gelingt es, diesen bedeutsamen Akteur des Behandlungsprozesses systematisch zu berücksichtigen ist. Hierüber sprach gesundheitswirtschaft.info mit Professor Dr. Dr. Klaus Dörner in einem Interview.
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