Die aktuelle Studie der Verbraucherzentrale und dem Wissenschaftlichen Institut der AOK (WIdO) untersucht Arzneimittel-Packungsbeilagen. Das ernüchternde Ergebnis: Die aktuell im Arzneimittelmarkt befindlichen Gebrauchsinformationen sind weder lesbar noch verständlich.
2004 war das bisher erfolgreichste Jahr bei der Senkung der Arzneimittelausgaben in der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV). Mit einem über zehnprozentigen Rückgang sank der Bruttoumsatz für Fertigarzneimittel um nahezu 2,5 Mrd. Euro von 24,1 Mrd. Euro im Jahre 2003 auf 21,7 Mrd. Euro in 2004.
Stadtgesundheitsamt strebt Vernichtung der Daten der Betroffenen an. Gegen solche Ansinnen protestiert das BIPS mit aller Entschiedenheit. Chemieunfälle hat es in der Geschichte der Bundesrepublik verschiedentlich gegeben. Einer der schwersten aber ereignete sich am 22. Februar 1993 in Frankfurt am Main
Die Bekämpfung der Arzneimittelkriminalität, besonders der Arzneimittelfälschungen, stellt hohe Anforderungen an die beteiligten Strafverfolgungs- und Überwachungsbehörden sowie auch an die Pharmaindustrie selbst.
10.10.2005
Quelle: European Health Forum - Gastein
Die Non-Compliance bei Arzneimittel, d. h. die falsche Anwendung von Medikamenten, hat epidemische Ausmaße erreicht. Eine Schätzung der WHO aus dem Jahr 2003 ergab, dass sich lediglich die Hälfte der Patienten an die Anweisungen von Arzt, Apotheker und Beipackzettel hält.
Der Bremer Pharmakologe Prof. Dr. med. Peter Schönhöfer, ehemaliger Abteilungsleiter des Bundesamtes für Arzneimittelsicherheit und Leiter des Klinischen Institutes für Pharmakologie in Bremen, ist ein ausgewiesener Kenner des bundesdeutschen Gesundheitswesens, insbesondere wenn es um Fragestellungen pharmazeutischer Präparate geht.
Die Preise fuer Arzneimittel sind in den vergangenen zwölf Monaten gesunken. Sie lagen zum 1. Oktober 2005 um durchschnittlich 0,4 Prozent unter den Preisen vom 1. Oktober 2004. Dies ergab eine Analyse des VFA für die Arzneimittel, die Patienten der Gesetzlichen Krankenversicherung verordnet werden.