Capio hat einen Vertrag zum Erwerb von 100% der Anteile an der Deutsche Klinik GmbH mit Sitz in Bad Brückenau, Bayern, für einen Bar-Kaufpreis von EUR 34 Mio. unterzeichnet. Der Unternehmenswert beträgt €41.2 Mio.
Am Donnerstag, den 17. August 2006 haben sich die Vereinigung der kommunalen Arbeitgeberverbände (VKA) und der Marburger Bund (MB) auf einen Tarifvertrag für die Ärztinnen und Ärzte an kommunalen Krankenhäusern geeinigt.
Die Einführung der pauschalen Fallabrechnung, der so genannten Diagnosis-related Groups (DRG), im deutschen Gesundheitswesen hat den Umbau im Klinikbetrieb in den vergangenen Jahren beschleunigt. Auf dem Weg zu mehr Wirtschaftlichkeit hat mehr als jedes vierte Krankenhaus an seinem Standort Umstrukturierungen vorgenommen, wie beispielsweise die Errichtung medizinischer Zentren mit einer fachübergreifenden Führung.
„Der Stellenabbau in den Krankenhäusern, den die geplante Gesundheitsreform auslösen wird, wird in seiner Dimension noch viele erschrecken“, darauf wies die Bayerische Krankenhausgesellschaft (BKG) hin.
Das Universitätsklinikum Leipzig weist 2005 erstmals ein positives Betriebsergebnis von 0,7 Mio.€ aus. Leipzig stellt damit in der Reihe der deutschen Universitätsklinika eine Ausnahme dar. Gegenüber dem Vorjahr bedeutet das eine Steigerung von 3 Mio.
Gegen einen ehemaligen Chefarzt des Universitätsklinikums Marburg wird Anklage erhoben. Am Freitag sagte Hans-Joachim Wölk, Oberstaatsanwalt der Marburger Staatsanwaltschaft, dass dem Arzt gefährliche Körperverletzung sowie Verstöße gegen das Medizinproduktegesetz vorgeworfen werden.
Die geplanten Budgetkürzungen von 500 Millionen Euro im Zuge der Gesundheitsreform sowie anhaltende Ärztestreiks zwingen die Kliniken zu weiteren Sparmaßnahmen. Die Hospitäler investieren deshalb verstärkt in die Optimierung des Krankenhausbetriebs.
Die Betreuung von Patienten mit schweren Erkrankungen, das Lotsen durch eine Vielfalt von Behandlungen ist komplex. Nach dem Vorbild der USA werden deshalb zunehmend "Case Manager" eingesetzt, die den individuellen Patienten auf die verschiedenen Therapieschritte vorbereiten und ihn begleiten.
170.000mal operieren deutsche Ärzte pro Jahr am Herzen und setzen dabei häufig diese Aderstützen aus purem Edelstahl ein. Ihr Problem: Bei Risikopatienten wie Diabetikern wachsen die Stents häufig innerhalb weniger Wochen wieder zu.
Nach intensiven Beratungen veröffentlicht der Nationale Ethikrat am 13. Juli seine Stellungnahme Selbstbestimmung und Fürsorge am Lebensende. Sie schließt an die im Juni 2005 veröffentlichte Stellungnahme zur Patientenverfügung an.
An der Universitätsklinik Innsbruck ist seit vielen Jahren die Arbeitsgruppe Psychoonkologie und Psychoimmunologie bemüht, Tumorpatientinnen und -patienten eine professionelle Unterstützung anzubieten. Mit der Eröffnung neuer Ambulanzräume kann das Angebot für die Patienten nochmals deutlich verbessert werden.