Mit den heutigen
Streikmaßnahmen im öffentlichen Dienst spitzt sich die Situation auch im
Krankenhausbereich weiter zu. Die Forderungen der Beschäftigten in den
Krankenhäusern, die in den letzten Jahren eine überdurchschnittliche
Arbeitsverdichtung verkraften mussten, sind nach Ansicht des Deutschen
Evangelischen Krankenhausverbandes e.V. nachvollziehbar.
21.02.2008
Quelle: Katholischen Krankenhausverbands Deutschlands e. V.
Die Krankenhausbudgets sind für das laufende Jahr eindeutig zu niedrig angesetzt. Das Rheinisch-Westfälische Institut für Wirtschaftsforschung (RWI) und die internationale Wirtschaftsprüfungsgesellschaft BDO Deutsche Warentreuhand haben in einem Gutachten festgestellt, dass den rund 2.100 Kliniken in Deutschland für das Jahr 2008 bis zu 2,2 Milliarden Euro fehlen.
Im Rahmen der am 07.02.2008 vorgestellten Expertisen des Rheinisch-Westfälischen Instituts für Wirtschaftsforschung (RWI) und der internationalen Wirtschaftsprüfungsgesellschaft BDO Deutsche Warentreuhand zur wirtschaftlichen Situation der Krankenhäuser erklärt der Hauptgeschäftsführer der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG), Georg Baum:
Die Gesellschafter der MTG Malteser Trägergesellschaft gGmbH haben Karl Prinz zu Löwenstein zum Vorsitzenden der Geschäftsführung der Malteser Trägergesellschaft bestellt. Georg Schnelle, bislang bei der DATEV e.G. als Mitglied der Geschäftsleitung tätig,
Seit Inkrafttreten des EU-Telekommunikationsrechts im Jahr 2003 haben 26 der 27 Mitgliedstaaten die Möglichkeit geschaffen, die Notrufnummer von Festnetz- und Mobiltelefonen zu erreichen.
In diesem Jahr sind begleitend zur ärztlichen Praxis viele
Gesundheitszentren gegründet worden, die den Patienten noch bessere
Angebote unterbreiten können. Insgesamt hat sich das Praxis begleitende
Gesundheitszentrum zu einem Erfolgsmodell entwickelt und bietet
Angehörigen von Gesundheitsberufen die Chance, ihr Leistungsangebot und
ihre wirtschaftliche Situation zu verbessern.
Den wachsenden Infektionserkrankungen von Patienten in Krankhäusern hat
die Bundesregierung den Kampf angesagt. Mit der am 11.12.2007
gegründeten „Aktion saubere Hände“, bei der Bundesgesundheitsministerin
Ulla Schmidt die Schirmherrschaft übernommen hat,
KKH-Bilanz für 2007: Arzneimittelausgaben stiegen um 9 Prozent. Mehr Rezepte, höhere Preise und die Mehrwertsteuererhöhung ließen die Ausgaben klettern. Schieflage droht ab 2009, wenn die Politik nicht reagiert.
Gesetzlich versicherte Patientinnen und Patienten, die an einer
Krebserkrankung leiden, können künftig eine interdisziplinäre ambulante
Behandlung in bestimmten Krankenhäusern in Anspruch nehmen. Die
Voraussetzungen dafür hat der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) mit einem entsprechenden Beschluss geschaffen.
Trotz immenser Investitionen in den Krankenhausbereich ist das allgemeine Image der deutschen Krankenhäuser heute nicht besser als vor 37 Jahren. 44 Prozent der Bevölkerung haben einen guten Eindruck, 39 Prozent einen ambivalenten, und 11 Prozent haben keinen guten Eindruck von den Krankenhäusern in Deutschland.
Das Krankenhaus Barometer liefert seit sieben Jahren umfangreiche Informationen zum aktuellen Krankenhausgeschehen. Die Umfrage 2007 beruht auf den Angaben von 304 Allgemeinkrankenhäusern. Die Ergebnisse des "Krankenhaus Barometer 2007” zeigen, dass sich die wirtschaftliche Lage der Krankenhäuser zunehmend verschlechtert.
In Deutschland treten jährlich etwa 500.000 Fälle auf, in denen sich Patienten eine Infektion im Krankenhaus zuziehen. Beispiele hierfür sind Wundinfektionen nach Operationen oder Lungenentzündungen bei beatmeten Patienten. Krankenhausinfektionen stellen damit eine der größten Herausforderungen auf dem Gebiet der Patientensicherheit dar.