Als billig und reißerisch überzogen charakterisiert der Vorsitzende der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe, Dr. Ulrich Thamer, den wiederholten „Skandalbericht“ des ARD-Magazins Plusminus, Frauenärztinnen und -ärzte kassierten bei Vorsorgeuntersuchungen zu Unrecht die Praxisgebühr.
Die Münchener Staatsanwaltschaft ermittelt in 3.100 Fällen wegen Korruptionsverdachts und des Verdachts der Vorteilsgewährung gegen Klinikärzte und Mitarbeiter von Pharma-Firmen. Mediziner sollen von den Firmen unter anderem Bargeld, Geschenke und Studienreisen angenommen haben.
"Strukturbrüche in der Arbeitsorganisation" erschweren die Arbeit in der Klinik. Die Arbeitspsychologin, Professorin Dr. Karin Rausch (FH Osnabrück), analysierte in einer Studie in drei untersuchten Kliniken die Komponenten:
Immer häufiger stellen Menschen Fragen nach der Pflege im Alter, nicht nur nach den Möglichkeiten, sondern auch nach den Kosten. Ein Faltblatt der Diakonie mit dem Titel "...und wo bleibt das Geld?" informiert über die Zusammensetzung der Preise in Pflegeheimen.
Ulrike Kanert (21), Azubi in der Asklepios Klinik Barmbek, freut sich: "Für so einen schönen Stand mache ich gern den Blickfang." Acht charmante Azubis als Messehostessen und das beste Standkonzept haben den Asklepios Kliniken Nord, Wandsbek und Bad Oldesloe zur Auszeichnung für [...]
Im Mittelpunkt des chirurgischen Handelns steht die Frage nach der jeweils bestmöglichen Therapie für den einzelnen Patienten. Wissenschaftliche Studien sind die Voraussetzung, um darauf evidenzbasierte Antworten zu finden. Diese müssen dann, so die Deutsche Gesellschaft für Chirurgie (DGCH), in Leitlinien Eingang finden.
17 Millionen Patientinnen und Patienten wurden 2005 aus vollstationärer Krankenhausbehandlung entlassen (46,5% Männer und 53,5% Frauen). Die Behandlungsfälle schließen Sterbe- und sogenannte Stundenfälle, bei denen der vollstationäre Krankenhausaufenthalt am Tag der Aufnahme endete, mit ein.
Nach der aktuellen Pflegestatistik waren Ende 2005 in der höchsten Pflegeklasse (III) für vollstationäre Pflege und Unterbringung im Mittel monatlich 2.706 Euro an das Pflegeheim zu entrichten. In der Pflegeklasse II betrug der durchschnittliche monatliche Vergütungssatz 2.280 Euro und in der Pflegeklasse I 1.854 Euro.
08.03.2007
Quelle: Deutsche Krankenhausgesellschaft
Auch in Zukunft soll die Planung der Krankenhausversorgung eine staatliche Aufgabe bleiben. Das hat die Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG) gefordert. Anlässlich der Sondersitzung der Gesundheitsminister der Länder (GMK) erklärt der Präsident der DKG, Dr. Rudolf Kösters:
Die Ausgaben der Krankenkassen für Krankenhausbehandlungen sind viel geringer gestiegen als die Koalition zur Begründung der Sanierungsabgabe der Krankenhäuser angenommen hatte. Die amtliche Statistik belegt jetzt, dass die Kürzungen zu Lasten der Krankenhäuser auf einer nicht zutreffenden Annahme beschlossen wurden.
In der ARD-Sendung "REPORT MAINZ" wurde ein Beitrag zum Thema "Abrechnungstricks im Krankenhaus" ausgestrahlt: Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser. Wer kennt ihn nicht, diesen Spruch, der Lenin zugeschrieben wird. Gemeinhin haben wir die Politik in Verdacht, dass sie den russischen Revolutionär leider allzu ernst nimmt und sich gerne immer neue Kontrollmaßnahmen ausdenkt.
Immer öfter werden Patienten in Reha-Kliniken nicht nur gesundheitlich auf Vordermann gebracht. Auch ihre berufsbezogenen Fähigkeiten und ihre Chancen auf Wiedereingliederung in den Beruf werden dort gefördert. Allerdings gibt es auf diesem Gebiet noch Verbesserungsbedarf, wie Wissenschaftler der Uni Würzburg festgestellt haben.