In ihrem aktuellen Qualitätsreport für das Jahr 2005 hat die Bundesgeschäftsstelle Qualitätssicherung (BQS) den Kliniken in Deutschland einen wegweisenden Beitrag zur Verbesserung der Versorgungsqualität im Gesundheitswesen bescheinigt.
Die Hamburger Krankenhäuser haben sich mit dem Marburger Bund auf einen neuen Tarifvertrag für Ärzte verständigt. Der Tarifvertrag ist bundesweit der erste mit dem Marburger Bund, der ausschließlich am Verhandlungstisch erzielt wurde.
Würden sich alle Krankenhäuser in Deutschland an den effizienten Kliniken orientieren, könnten allein in der Verwaltung bis zu 3,7 Milliarden Euro jährlich eingespart werden. Zu diesem Ergebnis kommt der heute in Bonn veröffentlichte Krankenhaus-Report 2006. Schwerpunkt des neuen Reports ist das Thema "Krankenhausmarkt im Umbruch".
Nach Mitteilung des Statistischen Bundesamtes betrugen die Kosten der Krankenhäuser für die stationäre Krankenhausbehandlung in Deutschland im Jahr 2005 rund 56,8 Milliarden Euro. Diese Angabe beruht auf vorläufigen Ergebnissen der Krankenhausstatistik. Die Kosten liegen damit um 0,5 Milliarden Euro oder 0,9% über denen im Jahr 2004 (2004 zu 2003: ebenfalls + 0,9%).
23.11.2006
Quelle: Ministerium für Arbeit und Soziales Ba-Wü
Die Vorschläge der Expertenkommission „Zukunft der Krankenhausstruktur Baden-Württemberg“ werden in einem ersten Schritt umgesetzt. Die Landesregierung hat am 14. November 2006 den Gesetzentwurf zur Novellierung des Landeskrankenhausgesetzes beschlossen. Damit reagiert die Landesregierung auf die zahlreichen und tief greifenden Umwälzungen im Bereich der Krankenhausversorgung.
23.11.2006
Quelle: Arbeits- und Sozialministerium Ba-Wü
„Wer für die Krankenhäuser politische Verantwortung trägt, braucht sich derzeit über einen Mangel an öffentlicher Aufmerksamkeit nicht zu beklagen“, ist sich Gesundheitsministerin Dr. Monika Stolz MdL sicher.
Die Gesundheitsreformen der vergangenen Jahre und das in der Folge gewandelte Gesundheitsverhalten der Bevölkerung haben das traditionelle Rollenbild von Ärzten weiter verändert: Endgültig vorbei die Zeiten, in denen "Halbgötter in Weiß" einem überwiegend passiven, versorgungsorientierten und uniformen "Patientengut" gegenüberstanden.
16.11.2006
Quelle: Dt.Gesellschaft für Schmerztherapie e.V.
Derzeit kommen Patientinnen und Patienten mit chronischen Schmerzen erst dann zu den Spezialisten, wenn sie bereits lange Jahre von einer Vielzahl von Ärzten vergeblich behandelt wurden. Dann ist die Chronifizierung ihrer Schmerzen bereits so weit fortgeschritten, dass die Experten bestenfalls die Schmerzen lindern können. Das bedeutet nicht nur viel Leid für die Betroffenen, sondern auch eine enorme Kostenbelastung für das Gesundheitswesen.
Eine aktuelle Studie zeigt welche Faktoren die Zufriedenheit von Assistenzärzten in Deutschland beeinflussen. Dabei wird deutlich, dass Assistenzärzte mit ihren Arbeits- und Weiterbildungsbedingungen wesentlich unzufriedener sind als mit der Entlohnung.
Etwa zwei Millionen Menschen mit Behinderungen in Deutschland sind Tag und Nacht auf fremde Hilfe angewiesen, wenn sie sich im Bett umdrehen wollen. Eine neue, in Hamburg erfundene Umlagerungshilfe verbessert die unangenehme Situation der Betroffenen.
30.10.2006
Quelle: Bundesministerium für Gesundheit
Der Deutsche Bundestag hat das Gesetz zur Änderung des Vertragsarztrechts und anderer Gesetze in 2./3. Lesung beschlossen. Dazu erklärt Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt: "Mit dem heutigen Beschluss lösen wir den Arztberuf von alten Standesfesseln und machen ihn attraktiver.
Zur 1. Lesung des GKV-Wettbewerbsstärkungsgesetzes erklärt der Hauptgeschäftsführer der Deutschen Krankenhausgesellschaft, Georg Baum: „Die Kliniken verbinden mit der Aufnahme des parlamentarischen Verfahrens die Erwartung, dass das Problem dieser Reform mit dem Sanierungsbeitrag der Krankenhäuser einer sachlichen und ausgewogenen Diskussion zugeführt wird.