Der Bund der Steuerzahler (BdSt) begrüßt Planungen des Bundesinnenministeriums, wesentliche Regelungen der Gesetzlichen Rentenversicherung auf die Beamten zu übertragen. Zugleich fordert der BdSt weitergehende Maßnahmen zur Dämpfung der steigenden Pensionslasten.
Im ersten Halbjahr 2007 wurden rund 200 000 Anträge auf Elterngeld bewilligt. Nachdem im ersten Quartal rund 60 000 Anträge genehmigt wurden, stieg die Zahl der Bewilligungen im zweiten Quartal auf 140 000. Bundesweit wurde von Januar bis Juni 2007 rund 17 000 Vätern Elterngeld bewilligt; dies entspricht einem Anteil von 8,5%.
Eine Umfrage der ARD im August hat ergeben, dass lediglich 19 Prozent der Bundesbürger mit der Arbeit von Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt zufrieden sind. Im Vergleich mit anderen Politikern schneidet Ulla Schmidt auffallend schlecht ab. Dies zeigte sich bereits bei ähnlichen Erhebungen der Magazine „Stern“ und „Bild am Sonntag“.
Die Bundesärztekammer hat die Bundesländer davor gewarnt, die Verantwortung für die stationäre Versorgung preiszugeben. „Die Gewährleistung einer wohnortnahen, leistungsfähigen Krankenhausversorgung im Sinne der Daseinsvorsorge ist Sache der Länder“, sagte Rudolf Henke, Vorsitzender der Krankenhausgremien der Bundesärztekammer, anlässlich der Gesundheitsministerkonferenz in Ulm.
Für die gesetzliche Sozialversicherung - sie umfasst die gesetzliche Kranken-, Pflege-, Unfall- und Rentenversicherung, die Alterssicherung für Landwirte sowie die Bundesagentur für Arbeit - errechnet sich im ersten Quartal 2007 ein Finanzierungsdefizit in Höhe von 3,4 Milliarden Euro.
Die boomende Konjunktur kann nicht verdecken, dass einige der jüngsten Reformmaßnahmen der Bundesregierung dem Wachstums- und Beschäftigungsklima in Deutschland alles andere als zuträglich sind. Dies belegt das Reformbarometer des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW).
Der Verwaltungsrat des AOK-Bundesverbandes hat am Donnerstag (19. Juli) Dr. Herbert Reichelt zum neuen stellvertretenden Vorstandsvorsitzenden des AOK-Bundesverbandes gewählt. Reichelt verantwortet künftig die Bereiche Datenverarbeitung, Gesundheit, Leistungsmanagement, Medizin, Personal, Wissenschaftliches Institut (WIdO) und Zentrale Dienste.
"Wäre die Gesundheitsreform ein Medikament, es würde wohl vom Markt genommen. Gerade 100 Tage im Einsatz – und die heilsamen Wirkungen sind ausgeblieben, die Nebenwirkungen belasten die Patienten. Die Reform droht, Murks zu werden!", titelt Bild in dem Beitrag "100 Tage Gesundheitsreform".
12.07.2007
Quelle: J.W. Goethe-Universität Frankfurt/ Main
Aktuelles Gutachten 2007 des Sachverständigenrats (SVR) der Bundesgesundheitsministerin liegt vor. Rat setzt unter anderem auf verstärkte Zusammenarbeit ärztlicher und nicht-ärztlicher Berufsgruppen und mehr Eigenverantwortung im Gesundheitswesen.
Von A wie Abrechnung über G wie Gesundheitsfonds bis Z wie Zuzahlung - das "Stichwort: Gesundheitswesen" bietet Einsteigern wie Insidern einen Überblick über das Gesundheitswesen.
Viele gesetzlich krankenversicherte Bundesbürger stehen den neuen Wahltarifen der gesetzlichen Krankenkassen grundsätzlich aufgeschlossen gegenüber, die Mehrheit zeigt sich aber noch abwartend bis ablehnend.
„Die Menge macht das Gift“, meinte schon Paracelsus. Bereits im sechzehnten Jahrhundert beobachtete er die Wirkung von Arzneimitteln in Abhängigkeit ihrer Dosis. Seit etwa 40 Jahren ist außerdem bekannt, dass gleiche Medikamente von Mensch zu Mensch unterschiedlich verstoffwechselt werden.