02.01.2008
Quelle: Institut der deutschen Wirtschaft Köln
"Trotz der jüngsten Konjunktursorgen blicken die deutschen Branchen recht zuversichtlich ins neue Jahr. Dies zeigt, dass wir nach wie vor von der florierenden Weltwirtschaft profitieren, aber auch die Binnenwirtschaft positive Wachstumsimpulse gibt." Mit diesen Worten fasst Prof. Michael Hüther die Ergebnisse der aktuellen IW-Verbandsumfrage zusammen.
Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, waren zum 31.
Dezember 2006 rund 4,3 Millionen Menschen in Deutschland und damit etwa
jeder neunte Beschäftigte im Gesundheitswesen tätig. Zwischen 2005 und
2006 stieg die Zahl der Arbeitsplätze im Gesundheitswesen um 34 000. Das
entspricht einem Beschäftigungswachstum von 0,8%.
"Mit
über 260 Millarden Euro Umsatz und rund fünf Millionen Beschäftigten
stellt die Gesundheitswirtschaft schon heute einen gewaltigen
Wirtschaftsfaktor dar", so Hartmut Schauerte, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister
für Wirtschaft und Technologie und Mittelstandsbeauftragter der
Bundesregierung in Berlin.
Das Internet ist hierzulande Bestandteil des Lebensalltags
von immer mehr Menschen. So nutzten 68% der Bevölkerung ab zehn Jahren
in Deutschland im ersten Quartal 2007 das Internet. Im ersten Quartal
2006 hatte der Anteil noch bei 65% gelegen, damit ist er um drei
Prozentpunkte gestiegen.
Nach Einschätzung des Industrieverbandes SPECTARIS werden die Preise für medizinische Hilfsmittel im kommenden Jahr ansteigen. So seien die Rohstoffpreise, beispielsweise von Erdöl, Blei und Stahl, so stark gestiegen, dass insbesondere die Hersteller von Rollstühlen und anderer materialaufwendiger Produkte [...]
Vor rund einem Jahr, am 16. November 2006, wurde die Initiative "Erfahrung ist Zukunft" neu gestartet. Die
Initiative "Erfahrung ist Zukunft" will die Herausforderungen des
demografischen Wandels bewusst machen. Sie wirbt für ein neues,
positiveres Bild des Alters und Alterns.
Immer mehr Menschen tun auch privat etwas für ihre Gesundheit. Laut einer Studie von Roland Berger Strategy Consultants gibt jeder Erwachsene mittlerweile im Jahr 900 Euro aus für Vorsorgeuntersuchungen, alternative Medizin, Wellness, Sport und gesunde Ernährung.
Illegale Migration und ihre sozialen Auswirkungen sind Teil der globalisierten Welt und der gesellschaftlichen Realität in Deutschland. Die Größe der Zielgruppe wird auf etwa 500.000 bis 1 Mio. geschätzt. Seit Jahren mahnen die Kirchen in Deutschland Verbesserungen für Menschen ohne Aufenthaltsstatus an.
Nach den nunmehr vorliegenden endgültigen Ergebnissen der Statistiken zur Kindertagesbetreuung wurden im Jahr 2006 rund 632.000 Kinder unter 6 Jahren ganztags betreut. Bezogen auf alle Kinder in dieser Altersgruppe waren dies 14,5% der Kinder im Alter bis zu 6 Jahren.
Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Studie von Wissenschaftlern des RWI Essen und der Humboldt-Universität zu Berlin. Sie zeigt außerdem, dass es für Arbeitslose schwieriger geworden ist, in ihrem angestammten Fachgebiet einen Arbeitsplatz zu finden.
Die Unterschiede in der Bevölkerungsentwicklung zwischen den alten und den neuen Ländern werden sich weiter vergrößern. Während in den alten Ländern im Zeitraum von 2006 bis 2050 ein Bevölkerungsrückgang von 14% zu erwarten ist, wird die Bevölkerung der neuen Länder um 31% sinken.
"Die meisten Kinder sind sportlich aktiv, normalgewichtig und ausgeglichen." So hat Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt die Ergebnisse einer Untersuchung des Robert Koch-Instituts zusammengefasst. Diese Einschätzung gelte jedoch nicht für Kinder aus sozial benachteiligten Familien und Familien mit Migrationshintergrund.