Am 1. Juli 2007 tritt die neue europäische Chemikaliengesetzgebung REACH in Kraft. Ziel des Gesetzes ist es, die großen Wissenslücken bei der gesundheitlichen Bewertung von rund 30.000 so genannten chemischen Altstoffen zu schließen. Brisant dabei: Die Umsetzung von REACH wird zu einem Anstieg der Tierversuche führen.
Eine wichtige Strategie in der Pharmaforschung ist es, bekannte Wirkstoffe chemisch zu variieren. Oft lassen sich so Medikamente finden, die wirksamer oder spezifischer sind als die Ausgangssubstanz. Doch häufig lohnt es sich auch, bei der Suche nach neuen Arzneien diese ausgetretenen Pfade zu verlassen. Das zeigt eine Studie von Wissenschaftlern der Universität Bonn, die dafür zahlreiche Wirkstoffe unter die Lupe genommen haben.
Eine Vielzahl diagnostischer Methoden basiert auf der PCR (Polymerasekettenreaktion): Mit ihrer Hilfe der lassen sich selbst winzigste Mengen genetischen Materials so vervielfältigen, dass eine Analyse möglich wird - um beispielsweise Erreger gefährlicher Infektionskrankheiten rasch und zuverlässig zu identifizieren.
Essener Radiologe erhält Deutschen Röntgenpreis 2007 - Priv.-Doz. Dr. med. Gerald Antoch, Oberarzt im Institut für Diagnostische und Interventionelle Radiologie und Neuroradiologie des Universitätsklinikums Essen, erhält den ehrenvollen Deutschen Röntgenpreis 2007.
Bilder vom Inneren des Körpers in 3-D sind in der Diagnose sehr gefragt. Doch die dafür notwendigen Apparaturen sind extrem teuer. Dank einer neuen Entwicklung lassen sich herkömmliche Ultraschallgeräte nun kostengünstig von 2- zu 3-D-Geräten aufrüsten.
Mit über 250 Teilnehmern hat die TELEMED 2007 die Besucherzahlen der Vorjahre deutlich übertroffen. Die Woche bündelte erstmals zentrale Telematikveranstaltungen unter einem Dach: Neben der TELEMED waren dies die eHealth Conference 2007, die Fachmesse ITeG, eine Session der KIS-Tagung sowie der IHE-Connectathon.
Laut einer Berechnung des Branchenverbandes SPECTARIS auf Basis von Daten der Statistischen Landesämter für das Jahr 2006 ist Baden-Württemberg das Bundesland mit der höchsten Zahl von Betrieben in der Medizintechnikindustrie.
Der Medizintechnik-Branchenverband SPECTARIS erwartet, dass die produzierenden medizintechnischen Unternehmen in Deutschland das Jahr 2007 mit einem kräftigen Umsatzplus von bis zu 8 % abschließen und der Gesamtumsatz der Branche damit auf rund 17,2 Mrd. Euro steigt.
Die Unternehmen der Analysen, Bio- und Labortechnik erwarten im laufenden Jahr ein Umsatzwachstum von über 10 %, wobei der Auslandsumsatz stärker als der Inlandsumsatz wachsen dürfte. Das gab der Branchenverband SPECTARIS heute anlässlich eines Pressegespräches bekannt.
Auf Intensivstationen kann wertvolle Zeit verloren gehen, bevor Ärzte wissen, mit welchen Bakterien ihre Patienten infiziert sind. Die Behandlung von lebensbedrohlich kranken Patienten mit schweren Infektionen muss jedoch sofort erfolgen. Neue Gentests könnten die Diagnostik erheblich beschleunigen.
Die B. Braun Melsungen AG hat im Geschäftsjahr 2006 einen Umsatz von 3.321,4 Millionen Euro erreicht. Damit verzeichnet das Unternehmen ein Wachstum von 9,8 Prozent. Das Ergebnis vor Steuern konnte um 16,6 Prozent auf 243,4 Millionen Euro erhöht werden.
Arzneiausgaben und vieles mehr treibt den Markt an
Auf dem Apothekenmarkt ist
derzeit viel in Bewegung: Internetapotheken, Apothekenkioske,
Rezeptsammelstellen, voller Mehrwertsteuersatz, steigende Arzneiausgaben und
vieles mehr treibt den Markt an.
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Medizintechnik ein
prosperierender Zweig in Praxis und Klinik
Umsatzwachstum von 8 Prozent auf
insgesamt 46 Milliarden Euro bei knapp 242.000 Beschäftigten. Die
verschiedenen Facetten der Medizintechnik beleuchten die folgenden Beiträge.
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