Zwischen
Gesundheit und Ernährungsgewohnheiten bestehen deutliche Zusammenhänge. Wie
sich die Bürgerinnen und Bürger in Deutschland ernähren und wie sich ihr
Ernährungsverhalten auswirkt, wurde jetzt zum ersten Mal bundesweit untersucht.
Das Ergebnis: Über die Hälfte der Erwachsenen ist übergewichtig.
Wie Modellrechnungen des Statistischen Bundesamtes zeigen, kann der absehbare demografische Wandel in
Deutschland zu etwa 58% mehr Pflegebedürftigen und 12% mehr
Krankenhausbehandlungen im Jahr 2030 im Vergleich zu heute führen. Die
Zahl der Pflegebedürftigen dürfte von 2,1 Millionen auf 3,4 Millionen
und die in Krankenhäusern behandelten Fälle von 17 auf 19 Millionen
steigen.
Für die rund 20 Millionen Rentnerinnen und Rentner gibt es zum 1. Juli
2008 mehr Geld. Ihre Renten erhöhen sich um 1,1 Prozent. Die
Rentensteigerung wird ohne Beitragserhöhungen und auch ohne höhere
Steuerzuschüsse des Bundes finanziert.
Das Verhältnis zwischen Eigenverantwortung und staatlicher Fürsorge ist in Deutschland in eine Schieflage geraten. So ist die Erwerbstätigenquote zwischen 1980 und 2006 von rund 70 auf 64 Prozent gesunken. Hingegen decken inzwischen fast 26 Prozent der 18- bis 64-Jährigen ihren Lebensunterhalt ganz oder teilweise mit staatlicher Hilfe - 1980 bezogen lediglich knapp 14 Prozent Sozialleistungen wie Arbeitslosengeld II, Bafög und Wohngeld.
Über
200.000 Mitarbeiter der Deutschen Post konnten an Deutschlands größtem
betrieblichen Präventionsprojekt, dem HerzCheck, teilnehmen. Bei
überraschend vielen Mitarbeitern konnten so Herzinfarktrisiken entdeckt
und vorbeugende oder behandelnde Maßnahmen eingeleitet werden. So
wiesen 17 Prozent der getesteten Männer ein mittleres bis hohes Risiko
auf, innerhalb der nächsten zehn Jahre einen Herzinfarkt zu erleiden.
Die OECD hat heute die vierte Neuauflage ihrer "Going for Growth"-Studie vorgestellt. Die
Studie zeigt auch, dass wir durch verbesserte Arbeitsanreize, mehr
Effizienz im Bildungswesen und mehr Wettbewerb auf den Waren- und
Dienstleistungsmärkten die Wachstumsdynamik in Deutschland stärken
können.
ach ersten vorläufigen Ergebnissen des Statistischen
Bundesamtes (Destatis) waren die öffentlichen Haushalte (einschließlich
Extrahaushalte) zum Jahresende 2007 insgesamt mit 1 501,7 Milliarden
Euro am Kreditmarkt verschuldet. Gegenüber dem Vorjahresstand ist das
ein Anstieg um 4,6 Milliarden Euro oder 0,3%.
Mehr als 1.500 Besucher verzeichneten die Hohensteiner
Institute in Bönnigheim bei Ihrem „Tag der Ideen“ am
18.2.2008.
Anlässlich der Auszeichnung als „Ausgewählter Ort im Land der Ideen“
konnten Interessierte den Hohensteiner Mitarbeitern in den
„Gläsernen Laboren“ des Instituts für Hygiene und Biotechnologie
(IHB) und des erst vor kurzem eingeweihten Josef-Kurz-Baus bei der
Arbeit über die Schulter schauen.
Wie können ältere Menschen trotz altersbedingter Handicaps weiter aktiv am Leben teilnehmen? Der Entwicklung entsprechender technischer Hilfsmittel widmet sich in Bayern der neue Forschungsverbund "FitForAge". Mit dabei ist der Lehrstuhl für Technische Informatik (Robotik und Telematik) der Universität Würzburg.
Für seine ungewöhnliche Doktorarbeit "Sterben im Hospiz. Der Alltag in einer alternativen Pflegeeinrichtung" wird Dr. rer. pol. Stephan Dreßke mit dem Georg-Forster-Preis ausgezeichnet.
Im Jahr 2006 haben in Deutschland mehr als 651 000 junge Menschen im Alter bis zu 26 Jahren erzieherische Hilfe in Anspruch genommen. Das waren 11% oder 66 000 mehr als 2001 und 79% oder 288 000 mehr als 1991, dem Jahr, in dem das neue Kinder- und Jugendhilfegesetz in Kraft getreten ist.