Der deutsche Klinikmarkt ist weiterhin steigendem Wettbewerbsdruck ausgesetzt. Dies spiegelt sich in dem anhaltenden Privatisierungstrend wider. Drei von vier Kliniken rechnen bis 2008 mit strukturellen Änderungen infolge des zunehmenden Wettbewerbs und Kostendrucks.
Die Bekämpfung multiresistenter Krankheitskeime gehört heute weltweit zu den größten Herausforderungen in Krankenhäusern. Besonderes im Blick haben Mediziner und Krankenhaus-Hygieniker dabei die so genannten MRSA-Bakterien (Methicillin resistente Staphylokokken), da es für sie mittlerweile kaum noch Möglichkeiten der Therapie mit Antibiotika gibt.
"Motivierte sowie qualifizierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind die wichtigste Ressource eines jeden Krankenhauses in Deutschland“, so Dr. Rudolf Kösters Präsident der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG). Vor dem Hintergrund steigender Anforderungen an Qualität und Transparenz der medizinischen Versorgung, sei ein nachhaltiges Personalmanagement in den Klinken ein entscheidender Wettbewerbsparameter, so Kösters.
Der Krankenstand ist im Jahr 2005 weiter gesunken. Er erreichte einen historischen Tiefststand von 3,3 Prozent. Dies gilt sowohl für die alten als auch die neuen Bundesländer.
750 Küchen in Deutschland haben das Bio-Zertifikat. Das ergab eine aktuelle Umfrage der Initiative "1000 Küchen mit Bio-Zertifikat" unter den derzeit 23 staatlich zugelassenen Öko-Kontrollstellen. Im Vergleich zum Herbst 2004 wuchs die Zahl der bio-zertifizierten Küchen um 66 Prozent.
2004 betrugen die Ausgaben im Gesundheitswesen insgesamt rd. 240 Mrd. Euro, davon entfielen rd. 140 Mrd. Euro auf die gesetzliche Krankenversicherung. Die Gesundheitswirtschaft mit rund 4,2 Millionen Arbeitsplätzen gilt als „Jobmaschine Nummer Eins“.
Das Gesundheitswesen, die größte Branche der deutschen Volkswirtschaft, verfügt über ein viel versprechendes Wachstumspotenzial. Denn sie verbindet Dienstleistung mit Hightech und auch die demografische Entwicklung arbeitet ihr zu.
Alle reden von Arbeitslosigkeit. Die Politik wird nahezu allein daran gemessen, ob sie diesem Problem begegnet. Noch immer wird die Debatte so geführt, als ob Deutschland die Arbeit ausgeht, das Problem also der Mangel an Arbeitsplatzangeboten sei. Das ist so nicht richtig.
Konfrontiert mit steigenden Kosten, gesunkenen Ressourcen und zunehmendem Bedarf sind die Gesundheitssysteme in der ganzen Welt unter Druck und viele werden innerhalb von 15 Jahren nicht mehr finanzierbar sein, es sei denn, es kommt zu grundlegenden Änderungen.