Die Krankenhausbudgets sind für das laufende Jahr eindeutig zu niedrig angesetzt. Das Rheinisch-Westfälische Institut für Wirtschaftsforschung (RWI) und die internationale Wirtschaftsprüfungsgesellschaft BDO Deutsche Warentreuhand haben in einem Gutachten festgestellt, dass den rund 2.100 Kliniken in Deutschland für das Jahr 2008 bis zu 2,2 Milliarden Euro fehlen.
Im Rahmen der am 07.02.2008 vorgestellten Expertisen des Rheinisch-Westfälischen Instituts für Wirtschaftsforschung (RWI) und der internationalen Wirtschaftsprüfungsgesellschaft BDO Deutsche Warentreuhand zur wirtschaftlichen Situation der Krankenhäuser erklärt der Hauptgeschäftsführer der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG), Georg Baum:
Nach einer Entscheidung des Bundessozialgerichts vom 6. Februar 2008 enthält der von der BARMER Ersatzkasse mit einer Gruppe von Hausärzten und Apotheken abgeschlossene sog "Hausarztvertrag" keine neue Form einer versorgungsbereichsübergreifenden oder interdisziplinären "integrierten Versorgung" der Versicherten.
Die Gesellschafter der MTG Malteser Trägergesellschaft gGmbH haben Karl Prinz zu Löwenstein zum Vorsitzenden der Geschäftsführung der Malteser Trägergesellschaft bestellt. Georg Schnelle, bislang bei der DATEV e.G. als Mitglied der Geschäftsleitung tätig,
Seit Inkrafttreten des EU-Telekommunikationsrechts im Jahr 2003 haben 26 der 27 Mitgliedstaaten die Möglichkeit geschaffen, die Notrufnummer von Festnetz- und Mobiltelefonen zu erreichen.
In diesem Jahr sind begleitend zur ärztlichen Praxis viele
Gesundheitszentren gegründet worden, die den Patienten noch bessere
Angebote unterbreiten können. Insgesamt hat sich das Praxis begleitende
Gesundheitszentrum zu einem Erfolgsmodell entwickelt und bietet
Angehörigen von Gesundheitsberufen die Chance, ihr Leistungsangebot und
ihre wirtschaftliche Situation zu verbessern.
Den wachsenden Infektionserkrankungen von Patienten in Krankhäusern hat
die Bundesregierung den Kampf angesagt. Mit der am 11.12.2007
gegründeten „Aktion saubere Hände“, bei der Bundesgesundheitsministerin
Ulla Schmidt die Schirmherrschaft übernommen hat,
Nach der jüngsten Meldung des Statistischen Bundesamtes gab es im ersten Quartal des Jahres 2007 in Deutschland noch 211.000 Menschen ohne Krankenversicherung oder eine andere Absicherung im Krankheitsfall. Diese Befragungsergebnisse aus dem Mikrozensus zeigen,
KKH-Bilanz für 2007: Arzneimittelausgaben stiegen um 9 Prozent. Mehr Rezepte, höhere Preise und die Mehrwertsteuererhöhung ließen die Ausgaben klettern. Schieflage droht ab 2009, wenn die Politik nicht reagiert.
Positiv bewertet der
Deutsche Caritasverband (DCV) den vorgelegten Entwurf zur Reform der
Pflegeversicherung. Der Ausbau der Beratung pflegebedürftiger Menschen,
die Einführung einer Pflegezeit und die Förderung des
Qualitätsmanagements in der Altenhilfe sind richtige Schritte.
Viele staatliche Transferleistungen könnten über Gutscheinsysteme effizienter und effektiver eingesetzt werden als bisher, wie eine Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW) zeigt. Danach ließen sich in den Bereichen Kinderbetreuung, Pflegeleistungen, Behindertenhilfe und Grundsicherung schätzungsweise bis zu 30 Prozent der jeweiligen Transfervolumina zielgerichteter einsetzen.