Das BMG wird von der Salenus GmbH aufgefordert, umgehend die inhaltlichen Voraussetzungen eines „Versorgungsmanagements“ zu definieren sowie die Selbstverwaltung anzuweisen, einheitliche Grundlagen für die Berechnung und Vergütung der Verwaltungs- und Managementkosten zu erstellen.
Die AG Gesundheit führte anlässlich der Beratungen im Bundestag über das Gesundheitsreformgesetz Ende 2006/Anfang 2007 Gespräche mit den gesundheitspolitischen Sprechern aller Fraktionen. Alle waren bereit zu einem solchen Gespräch, mit Ausnahme der CDU/CSU, die sich wegen Arbeitsüberlastung entschuldigte.
Körperliche und psychische Belastungen, Zeitdruck und extreme Arbeitszeiten machen die Arbeit in Pflegeberufen oft überdurchschnittlich belastend. Hoher Krankenstand und geringe Verweildauer im Beruf sind die Folgen, hinzu kommt, dass sich die Belastungen der Beschäftigten direkt auf die Qualität der Arbeit und damit auf die Patienten auswirken.
Das Fallpauschalensystem, nach dem heute die meisten Krankenhausbehandlungen vergütet werden, hat sich in der Praxis nicht überall bewährt. Nach Meinung von Professor Dr. med. Hans-Ulrich Steinau besteht dringender Handlungsbedarf, um Kliniken von unnötigem Verwaltungsaufwand zu entlasten und die gewünschten Einsparungen zu erzielen.
Die durch den Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) auf der Grundlage der evidenzbasierten Medizin getroffenen Entscheidungen zur medizinischen Versorgung gesetzlich krankenversicherter Menschen dienen nicht zuletzt dem Patientenschutz.
Die Renten werden zum 1. Juli 2007 erstmals nach mehreren Jahren wieder steigen können. Mit dem Beschluss der sogenannten Rentenwertbestimmungsverordnung durch das Bundeskabinett werden nach Zustimmung des Bundesrats die gesetzlichen Altersbezüge zur Mitte des Jahres um 0,54 Prozent angehoben.
Die Ausgaben beliefen sich für Gesundheit im Jahr 2005 auf insgesamt 239,4 Milliarden Euro oder 10,7% des Bruttoinlandsproduktes. Dies war im Vergleich zum Jahr 2004 ein Plus von 5,6 Milliarden Euro oder 2,4%, nachdem die Gesundheitsausgaben 2004 nahezu stagnierten (+ 0,0%).
Das deutsche Gesundheitssystem ist ein wichtiger Wirtschaftsmotor und besser als sein Ruf. Dass es mehr Wettbewerb und weniger Staat verträgt, darüber waren sich die hessische Sozialministerin Silke Lautenschläger, CDU, und der Sozialdemokrat Bert Rürup auf dem DRG-Forumplus in Berlin einig.
Die Bürger kommt nach einer Analyse der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) die Unfähigkeit der Großen Koalition in Berlin, sich auf eine Reform der Pflegeversicherung zu einigen, teuer zu stehen. Eigentlich müsste seit einem dreiviertel Jahr alles klar sein - jedenfalls wenn man den Koalitionsvertrag als Maßstab nimmt.
Bei den im Jahr 2005 aus vollstationärer Krankenhausbehandlung entlassenen Patientinnen und Patienten wurden rund 36,1 Mio Operationen und medizinische Prozeduren durchgeführt. Auf einen Krankenhausfall entfielen im Durchschnitt 2,2 Maßnahmen dieser Art, zu denen auch diagnostische, therapeutische und pflegerische Prozeduren zählen.
Zum massiven Mangel an Investitionsmitteln in den Krankenhäusern erklärt der Hauptgeschäftsführer der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG), Georg Baum: