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Nach aktuellen Ergebnissen des
Statistischen Bundesamtes lag der Gesamtumsatz der optischen, medizinischen und
mechatronischen Industrie im ersten Halbjahr 2005 mit einem Plus von 3,6 %
deutlich über dem Vorjahreszeitraum, allerdings ausschließlich getragen von
einer Steigerung [...]
[...] des Auslandsumsatzes in Höhe von 7,9 %. Der Umsatz im Inland
lag dagegen um 1,5 % unter dem Wert des Vorjahreszeitraumes. Es wird jedoch mit
einer Erholung des Binnenmarktes im laufendem Jahr gerechnet. Auch wenn die
Einschätzungen in den verschiedenen Teilbranchen unterschiedlich sind, wird
daher für das Gesamtjahr nach wie vor eine Steigerung des Umsatzes der rund
2.950 Branchenbetriebe um rund 5 % auf fast 40 Milliarden Euro und ein
Mitarbeiterzuwachs auf insgesamt 260.000 Beschäftigte (+2 %)
prognostiziert.
Die sichtbare Kluft zwischen In- und
Auslandsgeschäft führt allerdings zu unausweichlichen Konsequenzen im Hinblick
auf die notwendige Verbesserung der Rahmenbedingungen am und für den Standort
Deutschland. Angesichts einer zunehmenden Verschärfung der internationalen
Wettbewerbssituation steht Innovationsstärke im Mittelpunkt für die
Zukunftsfähigkeit unseres Landes. Dabei bedarf es intensiver Anstrengungen, um
Konzepte einer zukunftsfähigen Wertschöpfung am Standort Deutschland weiter zu
entwickeln, die Effizienz bzw. Bedarfsorientierung der Bildungssysteme zu
steigern und Fachkompetenz bei Zukunftstechnologien in Deutschland auszubauen
sowie die Beschleunigung und den erfolgreichen Transfer von Innovationen durch
Verfügbarkeit von Kapital und wirksamen Netzwerken zu fördern.
Dr. Michael Kaschke: "Verbesserungspotenziale im Innovationsprozess bestehen insbesondere bei der
effektiven Umsetzung wissenschaftlicher Entwicklungen in marktreife Produkte und
damit wirtschaftlichen Erfolg. Zudem muss die Effizienz unseres Bildungssystems
im Hinblick auf die Verfügbarkeit von hochqualifizierten Fachkräften erhöht
werden. Ein bestehender Mangel an Risikokapital für die Kommerzialisierung
innovativer Ideen muss dringend beseitigt und funktionierende Netzwerkstrukturen
zwischen Wirtschaft und Wissenschaft müssen weiter ausgebaut werden. Weiter ist
es notwendig, Produktqualität und Normeneinhaltung von Importen nach Deutschland
sicherzustellen, um die heimische Industrie keinem unfairen Wettbewerb
auszusetzen. Auf dieser Basis besteht durchaus die Chance, dass Deutschland
seine Stellung in Schlüsseltechnologien und Zukunftsbranchen wie den optischen
Technologien und der Medizintechnik behaupten und weiter ausbauen kann - mit
entsprechenden Impulsen für Wachstum und Beschäftigung."
Hinweis: Den aktuellen
Branchbericht 2005, den SPECTARIS-Geschäftsbericht, Produktfotos und viele
weitere Informationen finden Sie im Pressebereich der SPECTARIS- Internetpräsenz
unter www.spectaris.de
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