Förderung einfacherer Diagnose für Krankheiten
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21.09.2005
Quelle: BMBF & VDI/VDE
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Mikrosysteme für biotechnologische Anwendungen
nutzen. Die Mikrosystemtechnik kann die Diagnose von Krankheiten und Infektionen
erleichtern und die Entwicklung von Medikamenten beschleunigen. Das
Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fördert [...]
[...] die Entwicklung integrierter Mikrosysteme für biotechnologische Anwendungen mit 15 Millionen
Euro, teilte das Ministerium am Dienstag in Berlin mit.
Die Miniaturisierung und die Integration erlauben neue Funktionen in
Nachweisgeräten und verbessert deren Empfindlichkeit. Diese kostengünstigen
Diagnosesysteme könnten schon bald im Hausgebrauch Infektionen wie echte
Influenca, Borreliose nach Zeckenbissen oder Salmonellen nachweisen. Darüber
hinaus verbessern Mikrosysteme die Möglichkeiten der Vorsorge bei
Herz-Kreislauferkrankungen und Krebs. Für die Diagnose von Krankheiten reichen
mit der Mikrosystemtechnik schon sehr kleine Mengen an Viren oder kranken
Zellen. Damit könnte für den Nachweis des Aids-Erregers HIV oder Krebs die
herkömmlich aufwendige sowie zeitraubende Aufbereitung der Proben entfallen.
Die Förderung "Integrierte Mikrosysteme für biotechnologische Anwendungen"
ist Teil des Rahmenprogramms "Mikrosysteme 2004 - 2009". Dafür stellt das BMBF
insgesamt 260 Millionen Euro bereit. Damit soll die international führende
Position Deutschlands auf diesem Technologiefeld der modernen Biotechnologie
weiter ausgebaut werden.
Die Bekanntmachung finden Sie unter:
http://www.bmbf.de/foerderungen/5046.php
Weitere Informationen zum thematischen Schwerpunkt gibt es
unter:
www.mstonline.de/foerderung/skizzen/aktuell
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