Stärkere Überwachung der Aufbereitung von Medizinprodukten
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28.10.2005
Quelle: BVMed
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Die stärkere Überwachung der Aufbereitung von Medizinprodukten in den Kliniken und Arztpraxen in Deutschland durch die zuständigen Behörden haben die Experten der MedInform-Konferenz zur Wiederverwendung von Medizinprodukten in Frankfurt gefordert.
Nach Aussage von Dr. Jürgen Attenberger vom niedersächsischen Gesundheitsministerium sei die Aufbereitungspraxis bereits ein Schwerpunkt der Überwachungstätigkeit. Allerdings sei das Vorgehen der Bundesländer sehr unterschiedlich. An der Veranstaltung mit dem Titel "Qualität durch Professionalität" nahmen mehr als 80 Unternehmens-, Behörden- und Klinikvertreter teil.
Nach Ansicht der Experten lautet die Kernfrage: Was können alle Beteiligten tun, um die Patientensicherheit bei der Aufbereitung von Medizinprodukten zu gewährleisten? Ein besonderes Problem sei dabei der wirtschaftliche Druck, der die Qualität der medizinischen Versorgung in Kliniken, Arztpraxen und auch in der häuslichen Pflege belaste. Darunter dürfe die Patientensicherheit keineswegs leiden, so Amtsrichter Hans-Werner Röhlig.
Der Unternehmensvertreter Peter Schröer forderte, dass die Aufbereiter die gleichen Anforderungen wie die Hersteller erfüllen sollten: "Es sollten die gleichen Spielregeln wie bei der Herstellung gelten, um die Anwender- und Patientensicherheit zu gewährleisten." Basis des Handelns sollte sein, dass Medizinprodukte Patienten, Anwendern und Dritten einen hochgradigen Schutz bieten müssen. BVMed-Geschäftsführer Joachim M. Schmitt sprach als Moderator der Konferenz von einem "nach wie vor vorhandenen großen Unbehagen beim Thema Aufbereitung von Medizinprodukten – nicht nur bei Einmalprodukten, sondern auch bei Mehrfachprodukten".
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