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Konfrontiert mit steigenden Kosten, gesunkenen Ressourcen und zunehmendem Bedarf sind die Gesundheitssysteme in der ganzen Welt unter Druck und viele werden innerhalb von 15 Jahren nicht mehr finanzierbar sein, es sei denn, es kommt zu grundlegenden Änderungen.
Die Krise verlangt von Gesundheitsorganisationen und Strategen, dringend nach Lösungen zu suchen, und zwar in ungewöhnlichen Bereichen -- ausserhalb ihrer eigenen Grenzen. In einem heute freigegebenen, bahnbrechenden Bericht zeigt das PricewaterhouseCoopers Health Research Institute Best Practices auf und präsentiert das Ergebnis von Umfragen und Interviews mit Führungskräften des Gesundheitssektors.
Der Bericht mit dem Titel "HealthCast 2020: Creating a Sustainable Future" ermittelt eine Konvergenz der Trends und Lösungen auf dem globalen Gesundheitsmarkt, einschliesslich der Art, wie der Gesundheitsbereich finanziert wird. Die Länder bewegen sich in Richtung breiter aufgeteilter finanzieller Verantwortung zwischen Regierung, der Privatwirtschaft und den Patienten, sogar in historisch von Steuerzahlern und Arbeitgebern finanzierten Systemen. Aus dem Bericht geht auch hervor, dass Verbraucherschutz, der Einsatz von Informationstechnologie und neue Leistungsanreize und Abrechnungsmodelle wie leistungsbezogene Vergütung weltweit an Bedeutung gewinnen, während die Nationen darum bemüht sind, ihre Gesundheitskosten zu senken und Zugang, Sicherheit und Qualität für ihre Bürger zu verbessern.
Mehr als die Hälfte der Befragten erwarten, dass die Gesundheitsausgaben in Zukunft schneller steigen werden, als dies in der Vergangenheit der Fall war. Auch wird die Art der Gesundheitsausgaben unter den Ländern der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) immer ähnlicher, obwohl die USA weiterhin die höchsten Ausgaben der Welt verzeichnen. Die Amerikaner verbrauchen pro Kopf um 53 Prozent mehr für die Gesundheit, als das Land mit dem nächst höchsten Wert, die Schweiz, und um 140 Prozent mehr, als der Durchschnitt der OECD Länder. Das Institut schätzt, dass sich die globalen Gesundheitsausgaben in den nächsten 15 Jahren auf USD 10 Billionen verdreifachen werden und damit 21 Prozent des Bruttoinlandsproduktes (BIP) in den USA und 16 Prozent des BIP in den anderen OECD Ländern beanspruchen wird.
Der Bericht umfasst die Umfrageergebnisse von 578 Führungskräften, Strategen und Arbeitgebern des Gesundheitssektors aus 27 Ländern zur Einschätzung ihrer Meinungen zur Nachhaltigkeit des Gesundheitssystems. PricewaterhouseCoopers führte auch detailliertere Interviews mit mehr als 120 Führungskräften aus der Gesundheitsbranche aus 16 Ländern durch. Dazu gehörten Personen aus Australien, Kanada, Europa, Indien, Japan, Singapur, Südafrika, Grossbritannien, den USA und dem Nahen Osten.
Die vollständige Studie finden Sie hier.
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