| Freitag, 25. Juli 2008 |
Zukunftstrends
Marion Caspers-Merk: Chancen der Gesundheitswirtschaft nutzen 2004 betrugen die Ausgaben im Gesundheitswesen insgesamt rd. 240 Mrd. Euro, davon entfielen rd. 140 Mrd. Euro auf die gesetzliche Krankenversicherung. Die Gesundheitswirtschaft mit rund 4,2 Millionen Arbeitsplätzen gilt als „Jobmaschine Nummer Eins“.
Es gibt über 3.000 Krankenhäuser und Vorsorge- bzw. Reha-Einrichtungen, der deutsche Medizinproduktemarkt mit ca. 100.000 Beschäftigten gilt als Zukunftsmarkt mit hohen Aufwendungen für Forschung und Entwicklung.
Die deutschen Unternehmen erzielen 50 Prozent ihres Umsatzes mit Produkten, die weniger als zwei Jahre alt sind. Sie sind in der Medizintechnik weltweit drittgrößter Anbieter. Auch die Pharmaindustrie gehört zu den leistungsfähigsten und produktivsten Wirtschaftszweigen in Deutschland. Neben den Kernbereichen der Gesundheitswirtschaft, von Ärzten bis Apotheken, gibt es eine Vielzahl von Anbietern im Gesundheitstourismus und von Wellnes, Sport- und Freizeitangeboten. „Mecklenburg-Vorpommern ist das beste Beispiel für eine Region, die dieses Potenzial erkannt und genutzt hat“, so die Parlamentarische Staatssekretärin .
Dazu gehört, Einsparpotenziale in der Arzneimittelversorgung zu nutzen, den Wettbewerb zu stärken, Qualitätssicherung auszubauen und eine bessere Verzahnung der verschiedenen Sektoren voranzutreiben.“
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