| Freitag, 21. November 2008 |
Management
Gesundheitskarten für New Yorker Patienten Siemens und mehrere Kliniken in New York werden den Austausch medizinischer Informationen für Patienten verbessern und ein regionales Gesundheitsnetzwerk aufbauen.
Dazu sollen Gesundheitskarten ausgegeben werden, mit denen Ärzte einen raschen Zugriff auf die Krankengeschichte ihrer Patienten haben. Insgesamt sollen unter Federführung von Siemens Communications, dem Mount Sinai Medical Center und dem Elmhurst Hospital Center 45 medizinische Einrichtungen im Raum New York miteinander vernetzt werden.
Auf den Gesundheitskarten, die ein Bild und einen kleinen Speicherchip enthalten, sollen Informationen wie persönliche Angaben, Informationen über allergische Reaktionen, verschriebene Medikamente oder Laborbefunde gespeichert werden. Der Patient selbst wird Eigentümer der Karte sein. Zunächst werden 100.000 Karten ausgegeben.
In der Klinik kann der Patient die Daten mit einer PIN für den behandelnden Arzt freigeben. Vor allem Fehlmedikationen sollen so vermieden werden. Studien zufolge kommen in den USA jährlich mehrere zehntausend Patienten durch falsche Behandlungen ums Leben. Die Kliniken erwarten zudem eine kürzere Wartezeit für die Patienten.
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