Integrierte Produktpolitik in der Medizintechnik
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09.02.2006
Quelle: hkgev
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IPP, „Integrierte Produktpolitik“ ist einer der neusten Ansätze im Umweltschutz. Das bedeutet: Produkte werden unter den Aspekten Rohstoffaufwand bei der Produktion, Reparatur- und Wartungsfreundlichkeit, Energie- und Wasserverbrauch sowie Recycling-Fähigkeit geprüft.
In Hamburg wurde ein Pilotprojekt für IPP in der Medizintechnik gestartet. Es geht um ökologische Aspekte bei der Beschaffung von Röntgen- und Ultraschallgeräten sowie Computer-Tomographen. Senator Dr. Michael Freytag, Senator für Stadtentwicklung und Umwelt, auf der Auftaktveranstaltung: „Hier setzt Hamburg bundesweit Zeichen. Mit Beteiligung führender Unternehmen werden wir erstmals Kriterien entwickeln, nach denen Krankenhäuser und Praxen Diagnose-Geräte ökologisch bewusst einkaufen können. Das spart Geld, schont die Umwelt und wird auf Sicht das Produktdesign nachhaltig verändern.“
Diese Kriterien werden Krankenhäuser und Hersteller in den nächsten 8 Monaten in gemeinsamen Workshops aufstellen. Die Ergebnisse sollen von den Herstellern in Produktinformationen für die Käufer umgesetzt und von Verbänden auf bundes- bzw. europäischer Ebene verbreitet werden. Dabei sind Philips Medical Systems, Siemens Medical Solutions, Agfa Gevaert Health Care auf der Herstellerseite; die ENDO Klinik, das Katholische Kinderkrankenhaus Wilhelmstift, die Radiologischen Praxen Conradia, das UKE, das Klinikum Bremen-Mitte und das Albertinen-Krankenhaus auf der Nutzerseite. Ferner sind der Zentralverband der elektrotechnischen Industrie und die Hamburgische Krankenhausgesellschaft beteiligt. Die Teilnahme an IPP ist ein Element der UmweltPartnerschaft Hamburg.
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