| Samstag, 22. November 2008 |
Management
Mindestmengen für Knie-TEP sind aus verfügbaren Routinedaten nicht ableitbar Bei der Knie-Totalendoprothese (Knie-TEP) ist ein statistischer Zusammenhang zwischen Menge und Ergebnisqualität der Eingriffe anhand deutscher Versorgungsdaten nachweisbar.
Allgemein gültige Schwellenwerte für Mindestmengen lassen sich daraus aber nicht ableiten. Zum einen ist die Aussagekraft der bisher verfügbaren Daten zu gering. Zum anderen sind die Ergebnisse widersprüchlich: Je nach Qualitätsindikator stellt sich die Relation zwischen der Fallzahl und dem Ergebnis ganz verschieden dar. Zu diesem Schluss kommt ein Bericht des Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG), den die Kölner Wissenschaftler am 6. Februar 2006 vorgelegt haben.
Im Auftrag des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) sollte das Institut ein Rechenmodell entwickeln, mit dessen Hilfe sich Schwellenwerte für die Knie-TEP ermitteln lassen. Mitarbeiter des IQWiG-Ressorts Biometrie werteten Versorgungsdaten der Bundesgeschäftsstelle Qualitätssicherung (BQS) statistisch aus. Einbezogen wurden die Angaben zu 110.349 Patienten mit einer erstmaligen Knie-TEP aus dem Jahr 2004, die mit den Daten von 2003 verglichen wurden.
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