|
16.02.2006
Quelle: Petra Kawaters
|
|
Seite 1 von 4
Wer in der Arbeitswelt mithalten will, muss sich ihrem Rhythmus anpassen. Nicht umsonst entwickelt sich gerade die Altersgruppe der 20 bis 30-jährigen zu Großstadtnomaden. Ist ein Job in Hamburg beendet, folgt der nächste in München. Und so reist man nur noch mit leichtem Gepäck und ist nirgends wirklich zu Hause.
Wegen der häufigen Orts- und Jobwechsel strömen ständig neue Einflüsse auf den Um(her)ziehenden ein. Der damit verbundene Stress für Geist und Seele ist nicht zu unterschätzen. Erholung darf gerade in solch einer Situation nicht zu kurz kommen, zumal die Leistungsfähigkeit erhalten bleiben soll. Da die Zeit für Regeneration am Tag fehlt, bleibt dazu häufig nur die Nacht. Die muss deshalb auch besonders effektiv genutzt werden.
Zum Glück kann sich mittlerweile jeder guten Schlafkomfort leisten. Das war nicht immer so.
In Deutschland ist bis zum Ende des 19. Jahrhunderts die Bequemlichkeit z. B. der Federkerntechnik nur den oberen Schichten der Bevölkerung vorbehalten. Allenfalls Adlige und Monarchen konnten sich eines gefederten Bettes erfreuen. Gut gebettet sein, hatte eben seinen Preis. Dass die feine Gesellschaft dem gefederten Bett den Vorzug gab, lag sicher nicht nur an dem angenehmen Liegegefühl, sondern möglicherweise auch an den Auswirkungen auf die etwas pikanteren Situationen im Bett.
<< Anfang < Vorherige 1 2 3 4 Nächste > Ende >>
|