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16.02.2006
Quelle: Petra Kawaters
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Bis heute wird die Reaktion der gefederten Bettstatt auf die Bewegung des Körpers als äußerst angenehm und schlaffördernd empfunden. Obwohl es schon immer eine Vielfalt an Schlafunterlagen gab, hat sich der Federkern über die Jahrzehnte in Verbindungen mit vielen Materialien (von Rosshaar bis Schaumstoff) am Markt behauptet. Warum gerade dieser Bettkern so beliebt ist, hat viele unterschiedliche Gründe, aber die Eigenart der Feder sich bei Belastung zusammenzuziehen und bei Entlastung in die vorherige Position zurückzufinden, ist sicher einer der wesentlichsten Faktoren.
Bewegung und Schlaf sind nicht voneinander zu trennen, wenn dabei eine Erholung von Körper und Seele erwartet wird. Der schlafende Mensch genießt die Reaktion der Matratze auf die eigenen Bewegungen, und empfindet die Rückgabe der kinetischen Energie des federnden Kerns als etwas Positives.
Verkrampfte Muskeln können schlafstörend wirken. Bei dauerhafter Anspannung, die sich leicht unter Stress einstellt, entwickeln sich krankhafte Veränderungen im Gewebe, die wiederum zu Rücken- und Gliederschmerzen führen. Orthopäden empfehlen in dieser Situation viel Bewegung. Dies gilt nicht nur für den Tag, sondern auch für die Nacht. Die Matratze sollte Nachts das Bewegungsbedürfnis des Körpers unterstützen. Bei schon vorhandenen Bandscheibenbeschwerden hat die „liegende Bewegung“ eine besondere Rolle, denn nur so kann genügend Flüssigkeit zur Regeneration aufgenommen werden.
Für Menschen, die durch ihre berufliche Situation nicht nur dem „normalen“ Stress ausgesetzt sind, sondern darüber hinaus auch noch ihr „Haus auf dem Rücken“ mittragen müssen, ist es wichtig, entspannende Momente ins alltägliche Leben einzubinden. Das können je nach Temperament des einzelnen meditative, sportliche oder soziale Aktivitäten sein. Es lohnt sich, die dafür notwendige Zeit zu investieren, denn für effektive Erholung sind nicht immer Tage und Wochen notwendig.
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