| Freitag, 25. Juli 2008 |
Zukunftstrends
Gesundheitstourismus sichert Beschäftigung in Heilbädern und Kurorten
so Ernst Hinsken, Beauftragter der Bundesregierung für Tourismus. Die deutschen Heilbäder und Kurorte sind ein hervorragender Standort für Gesundheitsdienstleistungen und Tourismus. Sie liegen in landschaftlich schönen Gegenden und haben eine gut ausgebaute Infrastruktur.
Mit rund 350 000 Beschäftigten (direkt und indirekt) und einem jährlichen Umsatz von über 26 Milliarden Euro ist das Kur- und Bäderwesen aber auch ein potenter Wirtschafts- und Beschäftigungssektor. Es verfügt über hochmoderne Vorsorge- und Rehabilitationskliniken, ausgezeichnete Hotels und Gaststätten und viele Freizeit- und Kultureinrichtungen. Rund 7000 Ärzte und 1200 Kur- und Badeärzte im ambulanten Bereich sichern den Gästen eine kompetente Betreuung.
"Angesichts des zunehmenden europäischen Wettbewerbs, vor allem aus Osteuropa, müssen wir auf einheitliche Qualität und abgestimmte Standards in Europa hinarbeiten", erklärte der Beauftragte der Bundesregierung für Tourismus, MdB Ernst Hinsken, heute auf dem Deutschen Bädertag, einer Fachtagung des Deutschen Heilbäderverbandes, im Ostseebad Damp.
Er begrüßte die Aktivitäten der Heilbäder und Kurorte zur Qualitätsverbesserung und zum Ausbau des Gesundheits- und Wellnesstourismus in den letzten Jahren. "Nur durch gute Qualität und attraktive Angebote können wir die Zahl der Gäste und Übernachtungen in den Kurorten weiter steigern und unseren Konkurrenten eine Nase lang voraus sein. Gesundheitsurlaub ist in Mode und birgt weitere Wachstumspotenziale für Kurwesen und Tourismuswirtschaft. Es stimmt mich sehr hoffnungsvoll, wenn dabei nach jüngsten Meinungsumfragen immer mehr Bürger einen Aufenthalt in den schön gelegenen deutschen Heilbädern und Kurorten bevorzugen."
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