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Schlankheitsmittelvergleich 2006 |
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12.04.2006
Quelle: G. f. Ernährungsmedizin & Diätetik e.V.
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Im Frühjahr haben Schlankheitsmittel Hochkonjunktur, denn viele Übergewichtige oder solche Menschen, die meinen zu schwer zu sein, möchten oftmals allein durch Pillen und Pulver ohne Anstrengung ein paar Kilo abnehmen. Grundsätzlich sind nicht alle Schlankheitsmittel überflüssig oder gar unwirksam.
Die Ernährungswissenschaftler und Diätexperten haben bereits zum fünften Male die unterschiedlichen Schlankheitsmittel unter die wissenschaftliche Lupe genommen und die wissenschaftliche Literatur durchforstet. Leider gibt es aber viele Schlankheitsmittel, die für die menschliche Gesundheit gefährlich oder aber ohne jeden Nutzen sind.
In diesem Jahr geben die Bundesbürger nach Analyse der Gesellschaft für Ernährungsmedizin und Diätetik in den Apotheken rund 170 Millionen Euro für Schlankheitsmittel aus. Die schlechte konjunkturelle Situation führt seit Jahren zu niedrigeren Absatzzahlen bei Schlankheitsmitteln. Im Jahr 2002 lag der Umsatz noch bei mindestens 210 Millionen Euro. Zu den gefährlichen Schlankheitsmittel gehören die so genannten Appetitzügler, die Amphetamine oder Ephedrin enthalten und tödlich sein können.
Das Bundesinstitut für Arzneimittel hat schon mehrfach vor Ephedra gewarnt. Grundsätzlich ist es sinnvoll, bei Übergewichtigen eine Vorsättigung zu erzeugen. Diesen Effekt erreichen die gebräuchlichen Quell- und Sättigungsmittel, die zumeist zur Gruppe der Medizinprodukte gehören (Bionorm, CM3 Alginat oder Recatol) durch Ballaststoffe (Alginat, Guarkernmehl oder Konjac-Wurzel-Mehl) oder Kollagen (Matricur). Diese quellen im Magen auf und verbleiben dort mehr oder weniger lange. Solche Produkte sind aber nur effektiv, wenn sie eine Ernährungsumstellung und Bewegungstherapie begleiten.
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