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Die Studie der Akademie für Medizinische Berufe am Ulmer Universitätsklinikum über Effekte von Ausdauer-Lauftraining auf die Konzentrations- und Merkfähigkeit wird fortgesetzt. Neu dabei: Weitaus mehr Probanden, eine längere Laufzeit und zusätzliche wissenschaftliche Inhalte.
Hier die Studienergebnisse der ersten Studie.
Neuauflage der Studie
Die Akademie konnte zur Neuauflage nicht nur deutlich mehr Probanden aktivieren, sondern auch zusätzliche wissenschaftliche Partner. Die Molekularbiologie und die Genetik Ulmer Uni etwa sowie Professor Klaus Bös vom renommierten Institut für Sportwissenschaft der Universität Karlsruhe. Dessen Beitrag sind die ergometrischen Untersuchungen zum Beginn und am Ende der Studie einschließlich Laktatbestimmungen samt Vorgaben für den jeweils optimalen Trainingspuls der 150 Probanden.
Zum Vergleich: 30 waren es im Vorjahr. "Diesmal machen alle Schulen der Akademie mit", freut sich der Studienleiter ebenso wie über einen weiteren Fortschritt: "Jeder Teilnehmer erhält nun eine Pulsuhr." Dafür müssen sie allerdings deutlich mehr laufen: Jeweils drei Mal in 17 Wochen. Und gelegentlich etwas Blut lassen. Diverse Laboruntersuchungen sollen nämlich klären, welche Bereiche des Gehirns durch das Laufen aktiviert werden oder wie sich die Aktivitäten auf das einzelne Neuron auswirken.
Zudem sollen Dr. Reinhardt zufolge die psychologischen Tests erweitert und präzisiert werden. Zuständig dafür wird wie im Vorjahr das von Professor Manfred Spitzer geleitete Transferzentrum für Neurowissenschaften und Lernen (ZNL) sein. Mit deutlich höherem Stellenwert freilich: Diplom-Psychologin Sanna Stroth schreibt über die Studie ihre Dissertation.
Der erste Gruppenlauf wird am Mittwoch, 17. Mai, im Wiblinger Klosterhof gestartet (17.30 Uhr).
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