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16 Altenpflegeheime der Diakonie Hamburg und vier Heime der Caritas mit zusammen knapp 2.900 Plätzen haben heute ein ökumenisches Pilotprojekt für die Pflege und Begleitung sterbender Menschen in ihren Einrichtungen gestartet.
Grund: Immer mehr alte Menschen können durch die Vorgabe der Pflegeversicherung „ambulante Versorgung vor stationärer Versorgung“ erst ins Heim, wenn Pflege zu Hause absolut nicht mehr möglich ist. Das heißt, die allermeisten sind heute schon mit dem Einzug ins Heim in hohem Umfang pflegebedürftig. Ihre durchschnittliche Verweildauer beträgt nur noch drei Jahre. Das stellt die Einrichtungen vor neue Herausforderungen.
Der für Pflege zuständige Vorstand Stefan Rehm im Diakonischen Werk Hamburg freut sich über dieses Engagement: „Wir haben als kirchliche Einrichtungen den Betreuten den Glauben als Halt zu geben und können darüber hinaus mit dem Projekt unsere Professionalität weiterentwickeln.“
In der Projektlaufzeit von zunächst einem Jahr werden die Heime unter anderem mindestens eine ihrer Pflegekräfte zur „Palliative-Care-Fachkraft“ ausbilden, die besonders geschult ist in: Palliativ-Pflege, Schmerzmanagement, Sterbebegleitung und der Unterstützung Angehöriger. Aber auch die anderen Berufsgruppen von den Leitungen über Seelsorger und hauswirtschaftliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter werden in das Projekt einbezogen.
Finanziert wird das Projekt mit 5.000 Euro pro teilnehmender Einrichtung, welche die Sozialbehörde als Anschub jedem Heim für diese Zwecke zur Verfügung stellt, und mit kirchlichen Eigenmitteln.
Ansprechpartnerin: Karin Helmer, Referentin Ambulante pflegerische Dienste,
Telefon 306 20 349
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