| Freitag, 21. November 2008 |
Pfizer Inc hat sich über den Verkauf seiner Geschäftseinheit Consumer Healthcare (PCH) an Johnson & Johnson geeinigt. Der Kaufpreis beträgt 16,6 Mrd. US-Dollar in bar, woraus sich ein Erlös von zirka 13,5 Mrd. US-Dollar nach Steuern ergibt.
Mit der vom Pfizer-Vorstand genehmigten Vereinbarung, beendet das Unternehmen die Prüfung strategischer Optionen für den Geschäftsbereich, die Pfizer im Februar in die Wege geleitet hatte.
Pfizer geht nunmehr davon aus, 2006 und 2007 Stammaktien des Unternehmens im Wert von bis zu 17 Mrd. US-Dollar zurückzukaufen, im Jahr 2006 bis zu 7 Mrd. US-Dollar und bis zu 10 Mrd. US-Dollar in 2007. Dies ist gleichbedeutend mit einer Aufstockung der im Juni 2005 erteilten Genehmigung zum Kauf von Anteilen in Höhe von 5 Mrd. US-Dollar auf 8 Mrd. US-Dollar, welcher der Pfizer Vorstand bereits zugestimmt hat. Als Folge der ausgeweiteten Rückkaufaktivitäten erwartet Pfizer, dass sich die Veräußerung von PCH 2007 nicht verwässernd auf den Gewinn und 2008 wertsteigernd auswirken wird.
Pfizer Consumer Healthcare erzielte 2005 Einnahmen in Höhe von 3,9 Mrd. US-Dollar. Zum Portofolio der Geschäftseinheit gehören weltweit bekannte Marken wir Listerine, Nicorette, Sudafed, Benadryl und Neosporin.
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