| Freitag, 21. November 2008 |
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Stress bewältigen Durch Hektik, Schichtdienste, Termindruck, persönliche Sorgen, etc. ist das gesunde Verhältnis von Aktivität und Ruhe gestört.
Tag – Nacht, Wachen – Schlafen, Ein- Ausatmen, Herz- Pulsschlag sind verlässliche Rhythmen unserer Lebensqualität. Sind wir mit diesen Rhythmen nicht im Einklang, kommt es zum inneren Ungleichgewicht, und damit zu beispielhaften Erkrankungen:
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Der gesundheitsfördernde Ansatz der Eurythmie entspricht dem modernen Verständnis einer ganzheitlichen Betrachtung des Menschen. Sie ist eine Form der Erlebnisbewegung, die zur Stabilisierung des seelischen Zustandes und zur Entwicklung der inneren Balance führt.
Als erweiterte Bewegungstherapie wird Heileurythmie nach erfolgter Diagnose erfolgreich bei unterschiedlichsten Krankheiten angewandt. Ihre Wirksamkeit liegt ergänzend im Ausgleich psychosomatischer Störungen. Zahlreiche Krankenkassen bezuschussen Heileurythmie als Therapieform der anthroposophisch erweiterten Medizin.
Schon in der der Prävention erlebt der Patient, wie leicht erlernbare Bewegungsabläufe schonend auf die Herz-Rhythmus-Frequenz positiv einwirken. Die Übungen werden in einem rhythmischen Verhältnis ausgeführt. Daran erlebt der Teilnehmer, wie die Stetigkeit eines Rhythmus eine verlässliche Quelle bildet und er sich in die Übung einfügen kann. Langfristig können die Übungen eigenständig fortgeführt werden.
Die gesundende Wirkung von An- und Entspannung, Ruhe und Bewegung harmonisiert die Atmung, den Puls und die Herzschlagfrequenz, stärkt das innere Gleichgewicht und verbessert das Wohlbefinden. Der Stoffwechsel wird normalisiert und das Immunsystem gestärkt. Zudem verbessert die rhythmische Bewegung die allgemeine Fitness, vermittelt ein neues Körpergefühl, und erhöht die Stresstoleranz.
Das wesentliche Ziel der Eurythmie ist, Empfinden, Denken und Willenskraft in ihrem Zusammenwirken zu aktivieren und zu fördern, um Ihre Leistungsfähigkeit zu erhalten.