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Über die Hälfte der Medizinischen Versorgungszentren (MVZ) nutzt das Dienstleistungs-Know-how der Kassenärztlichen Vereinigungen (KVen). In vertragsärztlichen Fragen sind sie sogar Berater der ersten Wahl. Dies sind Ergebnisse einer Erhebung, die die KBV unter den MVZ "der ersten Generation" erhoben hat.
Dazu hat sie zwischen November und Dezember 2005 die ärztlichen Leiter der zu diesem Zeitpunkt 253 bestehenden MVZ schriftlich befragt. Themen waren unter anderem die Ausgestaltung ihrer Einrichtungen, Gründungsmotivationen, Erfahrungen und Visionen. 104 der angeschriebenen Ärzte haben geantwortet. Das entspricht einer Quote von 41 Prozent.
24 Prozent nannten als Hauptmotivation für die MVZ-Gründung die auf diese Weise erweiterte Position am Markt, 16,3 Prozent die Möglichkeit der Effizienzsteigerung und 11,5 Prozent, dass sie nun Ärzte anstellen könnten. Die Erhebung hat darüber hinaus gezeigt, dass 61 Prozent der MVZ einen Versorgungsschwerpunkt herausbilden. Häufig gewählte Leistungsspektren sind Augenheilkunde und ambulante Operationen.
Zum Abschluss der Erhebung ließ die KBV in einer offenen Frage die Zukunftsperspektiven der MVZ einschätzen. 11,5 Prozent gingen davon aus, dass die Zahl beziehungsweise Größe der MVZ zunehmen wird. 7,7 Prozent erwarten eine Stärkung der ambulanten Versorgung. Den vollständigen Ergebnisbericht finden Sie im Internet unter http://www.kbv.de/publikationen/8732.html.
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