Kunden finden immer mehr Geschmack an Bioprodukten
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06.09.2006
Quelle: KPMG National Office
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Der Umsatz der Supermärkte in Deutschland ist flächenbereinigt im ersten Halbjahr 2006 stärker gewachsen als der aller anderen Betriebe des Lebensmitteleinzelhandels. Die Discounter haben inzwischen einen Umsatzanteil von rund 40 Prozent erreicht, nähern sich jetzt aber ihrer Sättigungsgrenze.
Bioprodukte sind weiter auf dem Vormarsch: Ihr Umsatzanteil am gesamten Lebensmittelhandel wird sich von heute drei Prozent bis 2010 verdoppeln. Zu diesen Ergebnissen kommt die Studie "Status quo und Perspektiven im deutschen Lebensmitteleinzelhandel 2006", die die Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft KPMG gemeinsam mit dem EHI Retail Institute erstellt hat.
Das Geschäft mit ökologisch hergestellten Lebensmitteln wächst weiter, und das auf breiter Front. So stieg der Umsatz mit ökologischen Lebensmitteln 2005 um 14 Prozent auf etwa vier Milliarden Euro. Besonderen Anteil an der positiven Entwicklung haben Biosupermärkte. Im Schnitt wird etwa jede Woche ein neuer Markt eröffnet.
Die kleinen SB-Geschäfte verzeichneten dagegen in den vergangenen zehn Jahren Umsatzeinbußen von fast 30 Prozent pro Geschäft. Rund 20.000 kleinere Lebensmittelhändler mussten ihr Geschäft schließen. Auch wenn die Discounter in den vergangenen Jahren ein dramatisches Wachstum verzeichnen konnten, spricht einiges dafür, dass hier inzwischen eine gewisse Sättigungsgrenze erreicht wurde.
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