Schönheitsideal im Wandel der Zeit
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23.10.2006
Quelle: Gesellschaft für Ernährungsmedizin und Diätetik e.V.
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Zu keiner Zeit hatte die Perfektion des äußeren Erscheinungsbildes einen derartigen Stellenwert wie in der Gegenwart. Der Körper spielt im Selbstwertgefühl der Menschen eine sehr große Rolle. Das Streben nach Schönheit ist jedoch keine Erfindung der Moderne.
Sie begleitet die Menschen schon seit der Antike, vielleicht sogar schon seit es Menschen gibt. Von jeher versuchen die Menschen, ihr Äußeres beispielsweise durch Schmuck oder Bemalungen zu verändern, dass heißt zu verschönern. Was sich verändert hat, ist einzig das angestrebte Ideal. Jede Kultur und jede Zeit hat andere Vorbilder, die sich durchaus extrem unterscheiden. Die Schönheitsideale der modernen Zeit gleichen sich allerdings mehr und mehr auch zwischen den verschiedenen Kulturen an.
Der Grund liegt in der allgemeinen Globalisierung, hauptsächlich geprägt durch die globale Verbreitung der Medien und deren Protagonisten wie Stars aus Film und Fernsehen sowie Models. Das aktuelle Schönheitsideal des Frauenkörpers zeigt sehr schlanke, teils sogar knochige, durch die bevorzugte Breitschultrigkeit in gewisser Weise androgyne Formen.
Vor diesem Wandel galt Jahrtausende lang Dickleibigkeit als Schönheitsideal. Hier bestand eine Vorliebe für voluminöse Bäuche und große hängende Brüste. Die Fettreserven standen damals als Garant für die Aufzucht der nächsten Generation. In der griechischen Klassik standen männliche und weibliche Schönheit, insbesondere die Proportionen, im Mittelpunkt des Ideals.
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