| Freitag, 21. November 2008 |
Die deutschen Hochschulen nahmen im Jahr 2004 von privaten und öffentlichen Einrichtungen 3,47 Milliarden Euro an Drittmitteln ein. Das entspricht einer Steigerung um knapp ein Prozent gegenüber dem Vorjahr. Im Durchschnitt nahmen Professorinnen und Professoren 93 200 Euro an Drittmitteln ein.
Die Höhe der eingeworbenen Drittmittel ist je nach Hochschulart, Fächergruppe sowie Lehr- und Forschungsbereich sehr unterschiedlich. So lagen die Drittmitteleinnahmen an den Universitäten bei rund 154 100 Euro je Professur (+ 1,5% zum Vorjahr). Bei den Fachhochschulen betrugen sie hingegen nur 12 200 Euro (- 2,5 % zum Vorjahr).
Wie bereits in den Vorjahren waren beim Einwerben von Drittmitteln die Universitätsprofessorinnen und -professoren der Fächergruppe Humanmedizin/Gesundheitswissenschaften sowie der ingenieurwissenschaftlichen Lehr- und Forschungsbereiche am erfolgreichsten. Im Jahr 2004 lagen die Drittmittel je Professur im Bereich der Humanmedizin/Gesundheitswissenschaften mit Einnahmen von rund 296 100 Euro an erster Stelle. An zweiter Stelle folgten die Professorinnen und Professoren im Bereich der Ingenieurwissenschaften mit Einnahmen in Höhe von circa 285 200 Euro. In der Fächergruppe Mathematik/Naturwissenschaften konnten je Professur rund 152 200 Euro eingeworben werden.
Vergleichsweise geringere Drittmitteleinnahmen in Höhe von rund 50 000 Euro verbuchten die Sprach- und Kulturwissenschaften sowie die Rechts-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften. Die höchsten Drittmitteleinnahmen je Professur unter den Universitäten (ohne medizinische Einrichtungen) erzielten die Universität Stuttgart, die Technische Hochschule Aachen und die Universität Karlsruhe.
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