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Für Kinder in Deutschland sind zwischenmenschliche Werte wie Freundschaft, Vertrauen und Zuverlässigkeit wichtiger als materielle Werte. Zu diesem Ergebnis kommt der repräsentative Kinder-Werte-Monitor, den das Kindermagazin GEOlino in Zusammenarbeit mit UNICEF durchgeführt hat.
Entgegen der verbreiteten Einschätzung, dass Heranwachsende heute eher auf sich bezogen sind, zeigt die Umfrage, dass die meisten deutschen Kinder gerne bereit sind, sich für Menschen und Werte einzusetzen. Menschen leben und entwickeln sich in sozialen Systemen: Familien, Peergruppen, Vereinen, Nachbarschaften, Kirchen und Gemeinden. Moralische Normen werden unter anderem auch durch Beobachtung vermittelt. Für die Vermittlung von Werten sehen Kinder laut der vorliegenden Studie in erster Linie die Eltern verantwortlich. Medien, Kirche oder Politiker werden kaum mit der Werterziehung in Verbindung gebracht.
Kindern geht – laut Studie - der Zusammenhalt in der Familie und unter Freunden, sowie ein vertrautes Umfeld, in dem sie sich geborgen und beschützt fühlen, über alles. Hier sieht die Union christliche Werte in der Familie, wie Solidarität, Hilfsbereitschaft, Gerechtigkeit und eheliche Treue als sehr gute Grundlage an, eng damit verknüpfte Werte wie Vertrauen, Geborgenheit und Zuverlässigkeit und damit Verantwortung entstehen zu lassen.
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