Freitag, 21. November 2008
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PKVs: endgültiges Geschäftsergebnis 2005

16.11.2006 Quelle: Verband der privaten Krankenversicherung   

Der Zahlenbericht enthält das endgültige Geschäftsergebnis 2005 der Mitgliedsunternehmen des Verbandes der privaten Krankenversicherung e.V.. Für das Jahr 2006 werden erste Daten veröffentlicht sowie Prognosen für die zweite Jahreshälfte erstellt. Nachfolgend die wichtigsten Zahlen.

Krankheitsvollversicherung
Am 30. Juni 2006 hatten 8,420 Mio. Personen eine private Krankheits-vollversicherung, am 31. Dezember 2005 8,373 Mio. Personen. Der Nettoneuzugang zur privaten Krankheitsvollversicherung leidet weiter-hin unter der außerordentlichen Anhebung der Versicherungspflicht-grenze zum 1. Januar 2003. Im ersten Halbjahr 2006 lag er mit 46.900 Personen höher als im ersten Halbjahr 2005 (39.200 Personen).

Private Zusatzversicherung
Ende 2005 gab es 17,088 Mio. zusatzversicherte Personen. Im 1. Halbjahr 2006 erhöhte sich die Anzahl um 771.200 auf 17,86 Mio. ver-sicherte Personen. In diesen Summen sind allerdings Doppelzählun-gen enthalten, da auch solche Versicherte aufgeführt werden, die Zu-satzversicherungen bei verschiedenen Unternehmen, in einer Grup-penversicherung oder ihre private Krankheitsvollversicherung bei ei-nem anderen Unternehmen abgeschlossen haben.

Drei Zusatzversicherungsarten werden in der Regel nur von gesetzlich Versicherten abgeschlossen: ambulante Tarife, Tarife für Wahlleistun-gen im Krankenhaus sowie Zahntarife. Diese Tarifarten werden des-halb vom PKV-Verband unter dem Begriff "Zusatzversicherungen zum GKV-Schutz" erfasst.

Bis Ende 2005 hatten 11,693 Mio. Personen mindestens einen Tarif als Zusatzversicherung zum GKV-Schutz abgeschlossen. Von besonderer Attraktivität sind Zahnzusatzversicherungen, wie der Bestand von 7,794 Mio. Personen Ende 2005 zeigt. Auch im ersten Halbjahr 2006 herrschte eine außerordentlich große Nachfrage nach Zahntarifen: Der Nettoneuzugang lag bei 943.600 Personen, so dass am 30. Juni 2006 8,738 Mio. Personen eine solche Zusatzversicherung hatten.

Erstmals wurden im Jahr 2005 die Daten für Zusatzversicherungen zum GKV-Schutz auch getrennt nach Frauen, Männern und Kindern erfasst. Hierbei zeigte sich, dass Frauen erkennbar häufiger Zusatz-versicherungen abschließen. Von den 11,693 Mio. Zusatzversicherten in diesem Bereich waren 5,237 Mio. Frauen und 3,957 Mio. Männer.



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