Schifahren: große Preisunterschiede in Österreich
|
|
|
|
16.11.2006
Quelle: pte
|
|
Der Verein für Konsumenteninformation hat pünktlich zum Start der Wintersaison die Preise der österreichischen Skigebiete unter die Lupe genommen. Das Fazit: Speziell für Familien gibt es deutliche Preisunterschiede, die das Budget eines Skiurlaubs erheblich belasten können.
"Dennoch ist ein positiver Trend zu erkennen, denn viele Skigebiete haben in den letzten Jahren verstärkt Pakete für Familien angeboten", so Konsument-Redakteur Peter Blazek (http://www.konsument.at).
So kann beispielsweise eine Sechs-Tages-Karte für zwei Erwachsene, einen 16-jährigen Jugendlichen sowie ein neunjähriges Kind in teuren Skigebieten auf rund 630 Euro kommen. In einigen kleineren Skigebieten gibt es dieses Paket deutlich günstiger - im günstigsten Fall bereits um 300 Euro. "Die Rechnung - je kleiner das Schigebiet, desto billiger die Liftkarten - geht zwar oft, aber bei Weitem nicht immer auf", so Blazek weiter. "Allen Angeboten gemein ist, dass die Karten für alle Familienmitglieder gleichzeitig gekauft und die Zusammengehörigkeit amtlich - zum Beispiel durch einen Familienpass oder Ausweise und Meldezettel - nachgewiesen werden muss", erläutert Blazek.
Auch im Bereich der Tageskarten haben viele, vor allem größere Skigebiete reagiert. Konnte man vor einigen Jahren in großen Skiverbänden meistens nur Tageskarten für das gesamte Gebiet kaufen, ist es immer öfter möglich, ein Tagesticket nur für einen Ort zu lösen. "Auch hier hat sich der Preis für die Konsumenten verringert", sieht Blazek einen positiven Trend.
Als "Rechenhilfe" sind im Dezember-Konsument die 50 günstigsten Schiregionen angeführt. Der Preis einer Sechs-Tages-Karte reicht hier von 83 bis 145 Euro. In besonders großen Gebieten wie etwa Sölden kostet die Sechs-Tages-Karte beispielsweise sogar 200 Euro. Verglichen wurden nur Skigebiete, die ein Pistenangebot von mindestens zehn Kilometer vorweisen können.
Diesen Beitrag diskutieren... (0 Beiträge)
|