"Generation Chips" - neuer Begriff zur Fettsucht
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20.11.2006
Quelle: Spessart-Klinik Bad Orb GmbH
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Die "Generation Chips" ist die Generation, die kränker sein wird als die früheren Generationen und früher sterben wird als ihre Eltern. Den Begriff "Generation Chips" schuf Edmund Fröhlich, Geschäftsführer der medinet Spessart-Klinik Bad Orb in Anspielung auf die fatale Mischung "ungesundes Essen" (KartoffelCHIPS) plus "Computerspiele" (MikroCHIPS).
Dabei gehe es nicht darum, Kindern beide Genüsse rigoros zu verbieten, sondern einen verantwortlichen Umgang zu lernen, so Fröhlich. Er warnt vielmehr vor der "katastrophalen" demografischen Entwicklung, die uns in den nächsten Jahrzehnten angesichts der Menge der dicken Kinder, die dann noch dickere Erwachsene werden, bevorsteht.
Nach Einschätzung der deutschen Adipositasgesellschaft sollten bereits heute ein Drittel der erwachsenen Bundesbürger aus medizinischen Gründen abnehmen, weil sie deutlich übergewichtig sind. Wie wird sich dieser Anteil erst noch erhöhen, wenn die "Generation Chips", bei denen bereits 10% als adipös gelten, erst voll im Erwachsenenalter steht.
Die Betroffenen - es handelt sich um die Altersgruppe der Mitte der 80er (und später) Geborenen - erkranken früher an den Gelenken (aufgrund der schweren Last), belasten den Kreislauf durch mangelnde Bewegung, haben oft "Alterszucker" und leiden unter sozialer Ausgrenzung, die kontinuierlich in die für das Gesundheitssystem sehr kostspieligen psychosomatischen Erkrankungen überleitet. Zudem haben sie eher Schwierigkeiten beim Lernen und angesichts des unattraktiven Äußeren schlechtere Chancen auf dem Arbeitsmarkt.
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