| Freitag, 21. November 2008 |
Die Hamburger Krankenhäuser haben sich mit dem Marburger Bund auf einen neuen Tarifvertrag für Ärzte verständigt. Der Tarifvertrag ist bundesweit der erste mit dem Marburger Bund, der ausschließlich am Verhandlungstisch erzielt wurde.
Der Hamburger Tarifvertrag setzt als erster in Deutschland zu 100 Prozent die engen europäischen Arbeitszeitvorgaben für Ärzte um. Das bringt maximalen Arbeitsschutz für die Ärzte und sichert eine hohe Behandlungssicherheit für die Patienten. Die langen Horrorschichten früherer Jahre können Dank des Tarifabschlusses vermieden werden. Besonders begrüßen Ärzte die neue Möglichkeit, ihre Arbeitszeiten soweit wie möglich frei wählen zu können - natürlich im Rahmen einer sicheren und lückenlosen Patientenversorgung.
Die Tarifpartner an den Hamburger Krankenhäusern hatten einen Ärztestreik vermieden, und damit viele Probleme, die im Frühjahr in ganz Deutschland Schlagzeilen gemacht hatten. Der jetztige Tarifvertrag ist bundesweit der erste mit dem Marburger Bund, der ausschließlich am Verhandlungstisch erzielt wurde.
Mit der Einigung ermöglichen die Hamburger Krankenhäuser erweiterte Weiterbildungszeiten für Ärzte, fahren befristete Arbeitsverträge auf ein Minimum zurück und bieten verbesserte Möglichkeiten für die Weiterbildung zum Facharzt. Der Vertrag hat damit Leuchtturm-Wirkung für die ganze Branche.
Zu den wesentlichen Inhalten dieses Tarifvertrages zählen:
Alle Details finden Sie hier
Tarifvertrag für die Hamburger Krankenhausärzte(PDF)
Tarifvertrag zur Überleitung (PDF)
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