Gesundheitsreport 2006: Krankenstand stetig gesunken
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04.01.2007
Quelle: BKK
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Der BKK Bundesverband erfasst und analysiert die gesundheitlichen Befunde jedes vierten Beschäftigten in Deutschland in anonymisierter Form. Im Jahr 2005 waren dies 6,69 Millionen Sozialversicherungspflichtige. Damit bietet diese Analyse ein repräsentatives Bild des Krankheitsgeschehens der Erwerbsbevölkerung.
Der Krankenstand hat sich über alle Krankheitsarten gesehen seit Beginn der Neunzigerjahre fast halbiert (Rückgang um 47 Prozent). Bei Herz- und Kreislauf-Diagnosen sind die Krankentage besonders stark zurückgegangen, von 1991 bis 2005 haben sich die Fehltage um zwei Drittel reduziert. Bei Muskel- und Skeletterkrankungen gingen die Arbeitsunfähigkeitstage in diesem Zeitraum um 56 Prozent zurück.
Einzige Ausnahme mit deutlich mehr Krankheitstagen bilden die psychischen Störungen, bei denen die Krankheitstage seit 1991 um 33 Prozent zugenommen haben. Psychische Erkrankungen sind inzwischen die vierthäufigste Ursache für Arbeitsunfähigkeit.
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